Gremium für "Fairtrade Town"-Auszeichnung
Auch Räte wollen Titel

Kemnath. (stg) Der Stadtrat hat in seiner Sitzung offiziell beschlossen, den Titel "Fairtrade Town" anzustreben. In die bereits gegründete lokale Steuerungsgruppe wird als Vertreterin der Stadt Rathaus-Mitarbeiterin Susanne Schiller entsendet. Als Sprecher der Steuerungsgruppe fungiert Alfred Kick. Darüber hinaus entschied das Gremium, in allen Rats- und Ausschusssitzungen sowie im Bereich des Bürgermeisterbüros ein Getränk aus fairem Handel sowie ein weiteres Produkt zu verwenden.

Das Gremium nahm das Ergebnis der öffentlichen Auslegung und Bürgerbeteiligung hinsichtlich der Aufstellung eines Bebauungsplans "Eisersdorfer Au - Erweiterung" zur Kenntnis. Einigkeit herrschte darüber, dass für den angrenzenden Vollerwerbslandwirt dadurch keine Nachteile entstehen dürfen.

Der Stadtrat beschloss außerdem, die bereits diskutierte Sanierung des Rathauses unter besonderer Berücksichtigung der Schaffung von Barrierefreiheit sowie mit einem sogenannten VOF-Verfahren (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) zur Vergabe von Planungsleistungen vorzunehmen. Aus einer vergangenen nichtöffentlichen Sitzung informierte Bürgermeister Werner Nickl darüber, dass der Antrag eines Bestatters aus Neusorg, auch in Kemnath tätig zu werden, abgelehnt worden war.

Amtsgericht: Ende im Herbst

Nickl berichtete weiter von einem Schreiben des Justizministeriums, wonach die Amtsgericht-Zweigstelle in Kemnath zum 1. Oktober 2015 aufgelöst werden soll. Der Bürgermeister erinnerte aber zugleich an das Versprechen, dass die Auflösung nur erfolgt, wenn gleichzeitig das Gebäude vom Zentrum Bayern, Familie und Soziales (ZBFS) übernommen wird.
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