Größter Bezirk der Oberpfalz

"Es macht Spaß, mit Euch zu arbeiten", lobt Kreisspielleiter Josef Wocheslander die Vereinsvertreter.

Mit dem Treffen der Kreisligen Ost und West in Neunburg begannen am Mittwochabend die Sommertagungen im Fußballkreis Cham/Schwandorf. Der Kreisvorsitzende Josef Wocheslander freute sich über ein volles Haus, denn neben allen Vereinen waren auch die BFV-Mitarbeiter anwesend.

Neunburg. (aho) 28 Mannschaften nehmen in der neuen Saison am Spielbetrieb der zwei Kreisligen teil. Während aus den Bezirksligen keine Absteiger aufzunehmen waren, stiegen von den Kreisklassen die DJK Beucherling, der FC Chammünster, TSV Falkenstein, SV Stachesried, SC Ettmannsdorf II, SV Kemnath/Buchberg und die SpVgg Schönseer Land auf. Ausgeschieden sind der TSV Detag Wernberg und der SV Neubäu als Meister sowie der 1. FC Schwarzenfeld, der die Rückkehr in die Bezirksliga über den beschwerlichen Weg der Relegation schaffte. Zukünftig nehmen die Zweitplatzierten aus jeder Kreisliga an den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga teil, kündigte Wocheslander bei der Erläuterung der Auf- und Abstiegsregelung an. Direkt aufsteigen dürfen die Meister, absteigen müssen die Dreizehnten und Vierzehnten aus jeder Gruppe. Bei den angegliederten B-Klassen 1 und 2 holten sich die DJK Dürnsricht II (West) und der SV Neukirchen hl. Blut II (Ost) den ersten Platz.

In der Hitliste der sportlichen Verfehlungen auf dem Rasen liegen im Westen der TSV Winklarn, der 1. FC Schwandorf und der TSV Nittenau ganz vorne, im Osten darf sich der SV Neubäu mit dem Titel der unfairsten Mannschaft schmücken. Zu den braven Buben gehörten in der abgelaufenen Spielzeit die SpVgg Neukirchen-Balbini, der 1. FC Schwarzenfeld und der FC Wernberg aus dem Westen und der TB 03 Roding und der FC Wald/Süßenbach aus dem östlichen Kreisgebiet. Die Torjägerkrone sicherten sich Bernd Heinisch (Schwarzenfeld) und Jiri Sisa (Detag Wernberg) mit je 20 Treffern sowie der Neubäuer Tomas Bahleda, der es auf 27 Tore brachte.

Zusätzliche Kreisklasse

Für die Sozialstiftung des BFV, die in Not geratene Menschen aus dem Bereich des Fußballes unterstützt, brachten die Relegations- und Entscheidungsspiele im Kreis 3 insgesamt 6073 Euro ein. Durch den Wechsel zahlreicher Vereine aus dem Raum Kötzting in die Oberpfalz wird es im neuen Spieljahr eine zusätzliche Kreisklasse geben, wodurch der Kreis Cham/Schwandorf jetzt der größte im Bezirks Oberpfalz ist, teilte der Kreisspielleiter mit. "Für uns Schiedsrichter gab es im letzten Jahr mit den Kreisligavereinen kaum Probleme, wir können so weiter arbeiten", betonte der Obmann Florian Fleischmann. Er gab Hinweise für die laufende Freundschaftsspielsaison und gab zu verstehen, dass er bei Fragen und Problemen bezüglich Schiedsrichter immer ein offenes Ohr für die Vereine habe.

Nicht ganz so erfreulich war der Bericht des Sportgerichtsvorsitzenden Hermann Lankes. In 25 Sitzungen mussten die Sportrichter 326 Fälle im gesamten Kreisgebiet aburteilen, wobei die Vergehen in den Monaten Oktober und November immer besonders zahlreich seien. Von schweren Vorfällen sei das Kreissportgericht jedoch verschont geblieben. In den Relegationsspielen meldeten die Schiedsrichter den einen oder anderen Einsatz von Pyrotechnik, stellte Hermann Lankes fest.

Drei Kunstrasenplätze

Im Hinblick auf die am 25. und 26. Juli beginnende neue Saison wies Josef Wocheslander auf die Kunstrasenplätze in Burglengenfeld, Cham und Vilzing hin, auf welchen vor allem in den Herbst- und Wintermonaten kurzfristig gespielt werden könnte. Saisonende ist am 22. Mai 2016, gespielt wird sowohl am Ostermontag als auch am Pfingstmontag. Der Eintrittspreis beträgt unverändert 3,50 Euro für männliche Erwachsene, Frauen zahlen im Westen 2 Euro. Ab sofort gibt es in den Kreisligen bei Punktgleichheit die Entscheidung im direkten Vergleich. Mit der Feststellung "Es macht Spaß, mit Euch zu arbeiten", beendete der Kreisvorsitzende die mehr als zwei Stunden dauernde Arbeitstagung.
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