Größter Verein in der Kreisstadt bestätigt kompletten Vorstand im Amt - Plus in der Kasse
DJK St. Martin setzt auf Kontinuität

Wolfgang Schwarz (Zehnter von rechts), Max Peter (Neunter von rechts) und Georg Bauer (Achter von links) führen auch in den nächsten Jahren die Geschicke der DJK St. Martin. Pater Marek (Neunter von links) ist der geistliche Beirat. Die in den Abteilungsversammlungen gewählten Spartenchefs bestätigte die Mitgliederversammlung einmütig. Bild: prh
Neustadt/WN. (prh) Keine Experimente, der Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit und der Zusammenhalt sind die Garanten dafür, dass es bei der DJK St. Martin seit vielen Jahren so gut läuft. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat der Vorstand, der ohne Veränderungen im Amt bestätigt wurde. Wolfgang Schwarz führt nun schon seit 16 Jahren den größten Verein in der Kreisstadt.

Lob von allen Seiten

Der alte und neue Vorsitzende kann sich auch die nächsten beiden Jahre auf sein bewährtes Team verlassen. In der gut besuchten Jahreshauptversammlung gab es auch am Freitagabend im DJK-Sportheim dickes Lob von allen Seiten. "Es gibt Vereine, da geht man gerne hin", verhehlte auch Bürgermeister Rupert Troppmann nicht. Die Kunst, einen so großen Verein zu führen, sah er darin, den Abteilungen die notwendigen Freiheiten zu lassen, den Spartenleitern Verantwortung zu übertragen und das ganze nach außen wirksam und attraktiv zu präsentieren.

"Meine große Hochachtung deshalb vor jedem, der im Verein Verantwortung übernommen hat." Diese sei nicht gering, denn der Verein sei wie ein großer Betrieb zu führen. Es sei auch nicht immer ein "Zuckerschlecken", Vorstand zu sein, doch bei der DJK passe alles zusammen. "Ich bin stolz, dass die DJK in Neustadt beheimatet ist, und ich bin stolz, ein DJK-Mitglied zu sein", schloss er. Johannes Wagner zollte als Vertreter der Diözese den Anwesenden großen Respekt dafür, dass die Neuwahlen in nur gut einer halben Stunde reibungslos über die Bühne gingen. Dies sei nicht selbstverständlich. Der Erfolg der DJK gründe auf den drei Säulen Sport, Gemeinschaft und christlicher Glaube. "Diese Mischung macht es aus. Die DJK ist eine große Familie, die nicht nur im Verein zusammenhält."

Gerd Gronauer, der Vorsitzende des Stadtverbandes für Leibesübungen, lobte die fachliche Präsenz, die fachliche Kompetenz und das Herz für den Sport, das die DJK-Vertreter im Verband immer wieder an den Tag legten.

Hemmende Bürokratie

Schwarz blickte auf die im letzten Jahr im Raum stehende Belegung der Realschul-Turnhalle mit Asylbewerbern zurück. Dies sei durch das Zusammenwirken aller gelöst worden. Kritische Anmerkungen hatte er zum Thema Ehrenamt: "Wir machen das gerne, doch was unglaublich hemmt, sind die verordnete, ständig wachsende Bürokratie und der Verwaltungsaufwand", beklagte er. Erfreuliches hatte er zur Mitgliederentwicklung mitzuteilen. Die Zahl liege bei 1566 (2014: 1516).

Der Vorsitzende blickte auf sportliche Erfolge und Meisterschaften der Abteilungen zurück und dankte allen Unterstützern. Zweiter Vorsitzender Max Peter trug für den im Urlaub weilenden Kassier Berndt Fuhrich einen detaillierten Bericht vor. Demnach ist es trotz hoher Investitionen in die Renovierung der Sanitäranlagen im Sportheim im letzten Jahr gelungen, Schulden abzubauen und noch ein Plus in der Vereinskasse zu erwirtschaften.
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