Großaufgebot an Polizei und Rettungskräften in der Graf-Schall-Straße - Ermittlungsgruppe ...
76-jähriger Hausbesitzer bei Raubüberfall schwer verletzt

Schwer verletzt fand eine Pflegekraft den 76-Jährigen in seinem Haus (ganz links). Der Senior wurde dann mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Regensburg geflogen. Bild: Völkl
Wernberg-Köblitz. (cv) Ein Großaufgebot an Polizeikräften war Montag morgen vor Ort: Der 76-jährige Bewohner eines Anwesens in der Graf-Schall-Straße ist vermutlich das Opfer eines brutalen Raubüberfalls geworden.

Es war gegen 8 Uhr morgens, als eine Pflegekraft den 76-Jährigen, der alleine in dem Anwesen am Waldrand in der Graf-Schall-Straße wohnt und ohnehin gesundheitlich beeinträchtigt ist, verletzt in seinem Wohnhaus auffand. Sofort wurden der Rettungsdienst und die Polizeieinsatzzentrale alarmiert. Der Senior wies schwere Verletzungen - vornehmlich im Gesichtsbereich - auf. Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Strohmeier, der sich gestern selbst vor Ort ein Bild machte, geht davon aus, dass sie dem 76-Jährigen mit einem stumpfen Gegenstand beigebracht worden sind. Nach ärztlicher Bewertung sind die Verletzungen aufgrund des gesundheitlichen Gesamtzustandes des Wernberg-Köblitzers durchaus als lebensbedrohlich einzustufen. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Senior in die Uniklinik nach Regensburg geflogen. Am Tatort wurde das Umfeld abgeriegelt. Die bisherigen Spuren deuten auf einen Einbruch hin. Die Kriminalpolizei Amberg richtete umgehend eine Ermittlungsgruppe ein, begann im und um das weitläufige Anwesen mit der Spurensuche - auch mit Mantrailerhunden. Beamte befragten Nachbarn und Anwohner nach verdächtigen Wahrnehmungen.

Zum Hergang des Geschehens war gestern von den Sicherheitsbehörden noch nichts zu erfahren. Die Tatzeit kann nur auf die Nachtstunden zwischen Sonntag und Montag eingegrenzt werden, heißt es in der Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium. (Titelseite/Seite3)
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