Große Auszeichnung

Das "Ehrenzeichen für den Einsatz im Verkehrshelferdienst" überreichte Hans Bscherer, der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht, an Sonja Schecklmann. Sie hatte acht Jahre lang in Kirchenthumbach ehrenamtlichen Dienst als Schulweghelferin geleistet. Bild: rn

Über tatkräftige Mitarbeiter im Ehrenamt freut sich jede Organisation - auch die Gebietsverkehrswacht Eschenbach. Beim Rückblick auf ein abwechslungsreiches Jahr sprach Vorsitzender Hans Bscherer von "vielen Baustellen", auf denen der Verband tätig war.

Als Beispiele nannte er bei der Zusammenkunft in der Brauerei Püttner in Schlammersdorf die Sicherheitsaktion für Rollstuhlfahrer, Verkehrserziehungsaktionen in Kindergärten, Fahrradausbildungen für Schüler, die Teilnahme am Verkehrssicherheitstag der Polizei und die regelmäßigen Plakataktionen an den Bundesstraßen 299 und 470. Die gute Resonanz auf die Sicherheitsaktion in der TÜV-Halle Eschenbach wertete er als Beweis für Handlungsbedarf.

"Jeder Bürgermeister, der eine solche Einrichtung hat, darf froh und stolz darüber ein." Zu diesem Schluss kam Bscherer mit Blick auf die anwesenden Schulweghelfer aus Kirchenthumbach und deren "Motor Michaela Böhm". Manche Helferinnen hätten sich bereits seit bis zu 18 Jahren der Sicherheit der Schulkinder verschrieben.

Besondere Würdigung

Aus aktuellem Anlass dankte er Angelika Paulus (14 Jahre), Ludwig Heindl (9 Jahre), Herbert Lindner und Sonja Schecklmann (beide 8 Jahre) sowie Irene Weber (7 Jahre) für ihr langjähriges Wirken. Sie haben aus unterschiedlichen Gründen ihre Mitarbeit beendet.

Die anwesende Sonja Schecklmann verabschiedete der Vorsitzende mit Blumen und einer besonderen Würdigung: Sie erhielt eine der höchsten Auszeichnungen, die die Verkehrswacht zu vergeben hat. "Für die im Interesse der Verkehrssicherheit geleistete freiwillige Mitarbeit" übergab ihr Bscherer im Namen von Kurt Bodewig, dem Präsidenten der Deutschen Verkehrswachten, und von Matthias Wissmann, dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie, das "Ehrenzeichen für den Einsatz im Verkehrshelferdienst".

Eine besondere Abschiedsfeier für die Ausgeschiedenen hatte bereits in Kirchenthumbach stattgefunden (wir berichteten). Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht bedauerte, dass sich im Vierstädtedreieck noch keine Nachahmer für den Dienst als Schulweghelfer gefunden haben.

Auch Kirchenthumbachs zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann sagte "Vergelt's Gott" für die "wertvollen Dienste" als Schulweghelfer, die den kleinen und jüngsten Verkehrsteilnehmern zugute kämen. "Der Erfolg gibt euch recht", erklärte er. Als Beitrag für das folgende Arbeitsessen übergab er Hans Bscherer eine Spende; Michaela Böhm folgte seinem Beispiel.

Süßes Dankeschön

Schließlich wandte sich Simone Plößner als Sprecherin der Schulweghelfer an Michaela Böhm und überraschte sie mit einem süßen Präsent: als Dankeschön für ihre konstante Arbeit bei der Organisation.
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