Große Momente erlebten die Besucher beim
Auf den Punkt in Höchstform

Großartige Leistung: Stefanie Rumpler am Altsaxofon bei ihrem Solo "Fantaisie".
Frühjahrskonzert des Musikvereins Freudenberg. Die Interpreten um Dirigent Gerhard Zinnbauer banden ihnen wieder einen bunten musikalischen Strauß.

In diesem Jahr gestaltete sich die Probenarbeit besonders schwierig, da zahlreiche Musiker berufs- und studienbedingt oftmals nicht anwesend sein konnten. Zum Konzert legten aber dann alle eine wahre Punktlandung hin, resümierte Dirigent Gerhard Zinnbauer zufrieden nach einem fulminanten Abend.

Mit viel Spielfreude

Den Anfang machte Zinnbauers Junior Philipp, der im zweiten Jahr dem Nachwuchsorchester als Dirigent vorsteht. Das Ensemble eröffnete die Veranstaltung mit "Just Dance" von Lady Gaga und dem "Impossible Theme". Hier zeigte sich, dass es um die Ausbildung und die Orchesterarbeit mit den Jungen bestens bestellt ist. Schmissig und mit viel Spielfreude lieferten Dirigent und Nachwuchsmusiker eine tolle Vorstellung und stimmten auf den Konzertabend ein. Vorsitzender Helmut Stobitzer und Bürgermeister Alwin Märkl überbrückten die Umbauphase mit Grußworten.

Mit einer Rockversion von "Toccata in D Minor" von Johann Sebastian Bach ging das große Orchester gleich in die Vollen und hatte den Saal sofort auf seiner Seite. Lukas Wiesneth glänzte hier am Xylofon mit schnellen Einwürfen. Zwischen den Stücken führten die Kinder des Nachwuchsorchesters mit launigen Moderationen unterhaltsam zum nächsten Stück hin. Es folgte "Espana" von Emmanuel Chabrier und der Soundtrack von "Avatar". Sicher und exakt reagierte das Orchester auf jeden Wunsch des Dirigenten und demonstrierte, wie gut konzertante Blasmusik sein kann.

Bei "Fantaisie", einem Solo für Altsaxophon von Jules Demersseman, hatte Stefanie Rumpler ihren großen Auftritt. Die Solistin interpretierte das Stück hinreißend mit viel Gefühl und jagte in einem atemberauenden Tempo sicher über die Klappen des Instruments. Langer Applaus belohnte diese außergewöhnliche Leistung. Ein wahrer Ohrenschmaus folgte mit der Overture "Orpheus in der Unterwelt". An der Oboe gab Moritz Rothmeier die Melodie vor, Domenika Rumpler setzte hier exakte Kadenzen an der ersten Klarinette.

Langer Applaus

Nach der Pause entführte die "African Symphony" auf den schwarzen Kontinent. Beim Klassiker "La Paloma" von Sebastan Yraddier hatte Anette Knab ihren großen Moment mit einem Querflöten-Solo, das sie perfekt meisterte. Stefanie Rumpler brillierte einmal mehr mit dem Saxofon. Im folgenden "Lord of the Dance" von Michael Flatley setzten sich die Oboenklänge von Moritz Rothmeier auf ein exakt getaktetes Klangbett des Orchesters.

Mit "Elisabeth" aus dem gleichnamigen Musical und der Polka "Böhmischer Traum" als Zugabe ging nach langem Applaus ein abwechslungsreicher, kurzweiliger Konzertabend zu Ende.
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