Große Trauergemeinde am Grab von Günther Forster
Gerne in seiner Nähe

Nabburg. (cv) Günther Forster war hilfsbereit, hatte Fachwissen und er war vor allem eines: Ein geselliger Mensch, ein Unterhalter. Beim Requiem in der Stadtpfarrkirche zeichnete Kaplan Christian Blank den Lebensweg des im Alter von 66 Jahren Verstorbenen nach.

Günther Forster wurde auf dem Stabhof bei Willhof geboren. Der gelernte Bankkaufmann stieg in das Geschäft des Bruders ein und war in Nabburg als Landhändler tätig. Privat fand er sein Glück in Ehefrau Waltraud. Tochter Steffi und Sohn Hannes bereicherten sein Leben. Günther Forster war gerne unter Menschen, liebte sein Freizeitrefugium, die Fischweiher. Auch nach einem Schlaganfall, der ihn zunehmend ans Haus band, behielt er seinen Optimismus und seine Lebensfreude.

Am offenen Grab zeigte sich, wie viele Menschen Günther Forster kannten und schätzten. Dionys Ringlstetter nahm im Waldfriedhof Abschied von einem langjährigen Mitglied des katholischen Männervereins, Hans-Georg Dobler erwähnte die über 20-jährige CSU-Mitgliedschaft und Josef Hösl betonte, dass Günther Forster 1967 Gründungsmitglied und Urgestein des SV Diendorf war. Die Nabburger Feuerwehr nahm Abschied von einem fördernden Mitglied, das sie immer unterstützte. Karl Beer erinnerte für die Stammtischfreunde an die schönen Stunden in der Fischerhütte, wo man sich über die große Weltpolitik, Nabburger Lokalkolorit oder die Fischzucht unterhielt. Unvergessen werde Günther Forsters ganz eigener Sinn für Humor bleiben: "Wir waren alle gerne in seiner Nähe".
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