Großer Anreiz für SpVgg SV

Der Weg nach oben ist weit: Doch die SpVgg SV Weiden will ihn in der Bayernliga Nord gehen. Nach dem klaren 4:0-Erfolg zuletzt gegen die DJK Don Bosco Bamberg scheint sich das Team gefunden zu haben. Allerdings steht an diesem Wochenende schon eine heikle Aufgabe im Terminkalender.

Weiden. (mr) Die Spielzeit in der Bayernliga Nord läuft schon seit knapp zwei Monaten auf Hochtouren, doch an einer Mannschaft haben sich bisher alle Gegner mehr oder weniger die Zähne ausgebissen. Der TSV Großbardorf (2. Platz/20 Punkte) ist immer noch unbesiegt. Die "Gallier", wie sie genannt werden, haben von ihren zehn Spielen fünf gewonnen und fünf Mal unentschieden gespielt. Diese Bilanz sollte eigentlich für die SpVgg SV Weiden (11./12) Anreiz genug sein, den Großbardorfern die erste Saisonniederlage beizubringen. Am Samstag tritt die Galasek-Truppe im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld an.

Bessere Chancenverwertung

Die Weidener sorgten zuletzt mit dem 4:0 gegen die DJK Don Bosco Bamberg (14./10) für einen Befreiungsschlag, die Tormöglichkeiten wurden dieses Mal konsequent genutzt. Vor allem die Stürmer Josef Rodler (2) und Ralph Egeter überzeugten mit ihren Toren. Mit einem Sieg in Großbardorf würde die Wasserwerk-Elf den Anschluss an die Spitzengruppe wenigstens etwas herstellen. Wahrscheinlich wären die Weidener aber auch mit einem Unentschieden zufrieden. Für Großbardorf wäre es dann das dritte Remis in Folge.

Durchschnitts-Saison

Mit einem Unentschieden musste zuletzt auch der ASV Burglengenfeld (7./16) leben. Er konnte damit aber bestens leben, immerhin wurde der Zähler beim SV Seligenporten (5./17/ein Spiel weniger) geholt. Deswegen reist der ASV auch ganz optimistisch zum zweiten Auswärtsspiel nacheinander zur SpVgg Bayern Hof (9./14). Die Oberfranken spielen bisher eine durchschnittliche Saison, hatten sich sicherlich mehr erhofft. Trainer Miloslav Janovsky hat noch nicht den richtigen Dreh gefunden. Auf der eins gefürchteten Grünen Au wurden erst zwei von fünf Heimspielen gewonnen.

Einen richtig kernigen Auftritt hat der SSV Jahn Regensburg II (12./12) vor sich. Der VfB Eichstätt (1./23) mischt nach seinem Wechsel aus der Süd-Staffel die Bayernliga Nord auf. Erst eine Saisonniederlage wurde kassiert. Die Oberbayern wollen in dieser Saison nach oben. Die "Zweite" des SSV Jahn ist allerdings auswärts stärker einzuschätzen als zu Hause am Kaulbachweg. Der kleine Jahn kann für Ärger sorgen.

Die armen "Sand-Männer"

Bereits am Freitagabend versucht der 1. FC Sand (18./4) das Tabellen-Schlusslicht abzugeben. Zuhause sind die "Sand-Männer" noch immer ohne Sieg. Und auch der gereizte Gast Eintracht Bamberg (10./13) - der Regionalliga-Aufsteiger ist in der Bayernliga Nord noch nicht richtig angekommen - dürfte nicht der richtige Gegner sein.
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