Grünflächen für fleißige Bienen

"Stirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr." Mit diesem Zitat von Albert Einstein fasste Dominik Baschnagel die Begründung für den Antrag der CSU-Kreistagsfraktion zusammen, der sich mit Bienen beschäftigt.

Größte Bedrohung für die heimischen Bienen stellt die eingeschleppte Varroamilbe dar, deren Bekämpfung bereits angegangen wird. Gefährlich sind für die Insekten auch der intensive Ackerbau, der Rückgang von Wiesenflächen und Ackerrandstreifen sowie das Verschwinden von Feldgehölzen und Weidenbepflanzung. Der Antrag soll diesen Bedrohungen entgegenwirkt. Ab 2016 sollen die landkreiseigenen Grün-, Frei- und Ausgleichsflächen einer bienenfreundlichen Nutzung zugeführt werden. Die Untere Naturschutzbehörde wird in diesem Zusammenhang um Stellungnahme gebeten. Ein Haushaltsansatz soll nach der entsprechenden Anhörungen von Experten gebildet werden, stimmten auch Landrat Andreas Meier und Fraktionschef Stephan Oetzinger zu.

2016 soll ein entsprechendes Signal durch größere Maßnahmen gegeben werden. Ein Antrag an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes", der auch auf die Optimierung der Bienenweide abzielt, soll geprüft werden.
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