Grünstreifen beim Rußweiherbad: Mit dem Parken ist's vorbei

Kommunale Baumaßnahmen interessieren die Einwohner. Aufmerksam verfolgten die Zuhörer daher den Rückblick auf das Geschaffene, das zum Teil das Stadtbild verändert hat. Beim neuen Feuerwehrhaus bescheinigte Bürgermeister Peter Lehr den Brandschützern einen "grandiosen Eigenanteil". Der Bau setze in Sachen Klimaschutz Maßstäbe: "Wir gehen davon aus, dass wir rund 75 Prozent des Heizenergie über Geothermie decken können."

Der Sicherheit der Fußgänger, Radfahrer und vor allem der Kinder galt bei der Neugestaltung des Vorbereichs am Rußweiherbad oberste Priorität, erklärte Lehr. Mit Nachdruck machte er darauf aufmerksam, dass auf dem Grünstreifen entlang der Staatsstraße in Richtung Holzmühle künftig nicht mehr geparkt werden darf: "Die Polizei, die 2014 wegen der Bauarbeiten noch beide Augen zugedrückt hat, wird durchgreifen", stellte der Bürgermeister klar.

Außerdem ging er auf den Bau des Generationenparks mit Spielbereichen für Kinder, Fitnessgeräten für Erwachsene und Senioren sowie WC-Anlage und einige kleinere Maßnahmen ein: den Abbruch der ehemaligen Junge-Baracke, die Erneuerung von Teilen der Wasser- und Kanalleitung am Krummen Weg, den Neubau der Urnenanlage im Friedhof, die Asphaltierung des Containerstandorts am Bauhof, die Sanierung der Friedhofstoilette und den Einbau einer Klimaanlage in der Kindertagesstätte.

"Spektakulärstes Ereignis 2014" war für Lehr der Brand der Trafo-Station im Rathaus: "Ob der wStromausfall die gleichen Folgen haben wird wie der Stromausfall in New York, wird sich erst in einigen Monaten zeigen." Neun Monate nach dem Ausfall in New York soll es 1966 zu einem sprunghaften Anstieg der Geburtenrate gekommen sein. Seine Rückschau illustrierte der Bürgermeister mit Bildern. (rn)
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