Grundschüler erkunden Feuerwehr - Fahrt durchs Dorf
Blaulicht fürs Aufpassen

Mit großer Geduld erklärte Kommandant Markus Nickl den Zweitklässlern und ihrer Lehrerin Cordula König die Wasserpumpe und die Schläuche, die bei Überschwemmungen in Kellern eingesetzt werden. Bild: jzk
Kötzersdorf. (jzk) Im Schnitt zweieinhalb Mal schrillt bei den Kötzersdorfer Brandschützern der Alarm. "Als kleinste Feuerwehr der Gemeinde Kemnath haben unsere Aktiven etwa 30 Einsätze pro Jahr", erzählte Kommandant Markus Nickl den Zweitklässlern der Grundschule Kemnath bei ihrem Besuch im Feuerwehrhaus.

Zuerst führte Karin Busch, Leiterin der Kinderfeuerwehr, den Buben und Mädchen einen Imagefilm über die Kötzersdorfer Wehr vor. Sie erläuterte auch die Arbeit der Nachwuchstruppe und bastelte mit den Mädchen und Buben kleine Feuerwehrautos.

Nickl zeigte den Grundschülern die Schutzkleidung, das Atemschutzgerät und den Absturzsicherungssatz. Anhand von Einsatzbeispielen erarbeitete er mit den Kindern wichtige Verhaltensregeln im Brandfall.

Besonders interessierten sich die Kinder für das Einsatzfahrzeug. Der Kommandant zeigte, wie Stromerzeuger, Lichtmast und Verkehrssicherungsgeräte funktionieren. Großen Spaß hatten die jungen Besucher, als sie im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn eine Runde um das Dorf drehen durften. Interessant war auch der neue Löschanhänger mit der großen Pumpe sowie den vielen Schläuchen und Strahlrohren.

Beim Abschied spendierten die Gastgeber allen noch ein Eis. Lehrerin Cordula König dankte für den lehrreichen Anschauungsunterricht und überreichte ein kleines Geschenk.
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