Günter Kopp: Arbeit im Gemeinderat ohne Streit - Bürgernähe oberstes Ziel
Gemeinsam was "Gscheits" machen

Ein Energiebündel war Bürgermeister Günter Kopp am Mittwoch beim Wahlkampfauftakt der CSU im Gasthaus Fröhler. "Wir haben oft die Schwierigkeit, mit seinem Tempo mit zu gehen", fasst sein Stellvertreter Albert Sollfrank den Elan des Rathauschefs zusammen, dem die anderen Parteien und Listen zur Kommunalwahl am 16. März keinen Gegenkandidaten entgegenstellen. Ungeachtet dessen habe jeder die Möglichkeit, einem anderen seine Stimme zu geben, betonte Kopp.

Er sprudelte vor Leidenschaft, als er auf sechs Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblickte. In dieser Zeit seien neun Millionen Euro investiert und davon fünf Millionen Euro über Zuschüsse abgedeckt worden. Schulden konnten abgebaut werden. Die CSU-Fraktion habe kräftig mit angeschoben und die anderen Fraktionen hätten ihre Meinungen mit eingebracht - ohne Streit. "Keine Flickschusterei. Wenn wir was machen, dann etwas Gscheits", so Kopp über die Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Er ging auf die zahlreichen Baumaßnahmen, die "super laufenden" Photovoltaikanlagen, Vernetzung der Geotope und Sehenswürdigkeiten mit einem Radweg, Ausbau der Wasserversorgung, Kinderkrippe und Schule sowie die bei der Abwasserentsorgung gemachten Hausaufgaben ein.
Eine angenehme Pflicht stellt für den Redner die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit von 32 Vereinen und Verbänden dar. Die Jugendarbeit zu fördern und Kulturtradition zu stärken, seien persönliche Vorgaben. In den nächsten sechs Jahren wolle er das Energiekonzept als Vorzeigeprojekt angehen.

Kopp versprach, mit Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit auch in der nächsten Wahlperiode Bürgernähe zum obersten Ziel zu machen. Die CSU-Gemeinderatskandidaten stellte Kurt Scharf vor und zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank führte durch die Wahlmodalitäten von kumulieren und panaschieren.
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