Gut angelegtes Geld

Badegäste sind nur mehr vereinzelt anzutreffen. Stattdessen suchen Angler Ruhe und Erholung. Bild: Schieder

Das Naherholungsgebiet ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Die Investitionen des Marktes in die Sandoase haben sich ausgezahlt. Auch die Versorgung der Gäste ist sichergestellt.

"Die Erweiterung der Sandoase hat die Feuertaufe bestanden", zog zweiter Bürgermeister Robert Feuerer Bilanz. Der Markt Bruck habe das Naherholungsgebiet im Süden von Bruck im vergangenen Jahr deutlich erweitert. Nach dem Ende des Sandabbaus sei kräftig in dieses Gebiet investiert worden, erinnerte der derzeitige Rathaus-Chef, der momentan Bürgermeister Hans Frankl vertritt. An der Süd- und der Westseite des Badesees wurden Liegewiesen angelegt. In die Planungen mit einbezogen wurde die Nutzung des attraktiven Freizeitplatzes durch Kinder und Jugendliche. Eine Boulderwand und ein Seilgarten wecken sportliche Ambitionen und erleichtern die Kontaktaufnahme.

Bewusst sei man sich gewesen, so Feuerer, dass mit der Erweiterung der Sandoase auch die Infrastruktur wachsen müsse. So entstanden an der Westseite im erweiterten Bereich 80 zusätzliche Parkplätze. "Alles in allem eine sehr gelungene Investition, die auch in die Zukunft gerichtet ist", freute sich Feuerer. In die Erweiterung der Sandoase wurden insgesamt mehrere Hunderttausend Euro investiert. "Doch das Geld ist gut angelegt", ist Feuerer überzeugt. Die Wasserqualität, die ständig überprüft werde, sei sehr gut. Die Gäste aus nah und fern fühlten sich in dem idyllisch gelegenen Naherholungsgebiet sehr wohl. Bedingt durch den heißen Sommer war die Sandoase an vielen Tagen von Juni bis einschließlich August voll ausgelastet. Trotz dieses großen Ansturms sei es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen. Auch die Versorgung der Gäste durch die Pächterin des Kiosks, Elisabeth Richter, habe hervorragend geklappt, lobte er.

Mit dem jetzigen "Status Quo" gibt sich der Markt Bruck jedoch nicht zufrieden. "Wir haben bereits weitere Verbesserungen zur Förderung angemeldet", gab Robert Feuerer Auskunft. So ein Jahrhundertsommer sei sicher eine große Herausforderung, die sehr gut gemeistert wurde. Kioskbetreiberin Elisabeth Richter bestätigte dies. Sie hatte sehr viel zu tun. Ihre Arbeitstage begannen frühmorgens und endeten spät. Doch jetzt gehe die Saison allmählich zu Ende, sagte sie und wendete sich den nächsten Gästen zu, einer Ministrantengruppe, die mit Pfarrer und Betreuern zum Zelten angereist war.
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