Gutes für Menschen in Guteneck

Auf Schloss Guteneck steht ein Jubiläum bevor: der zehnte romantische Weihnachtsmarkt. Der Hausherr, Burkhard Graf Beissel von Gymnich, will in seiner Anlage aber auch Neuerungen etablieren.

Über seine Pläne sprach Burkhard Graf Beissel von Gymnich mit unserer Zeitung "Der neue Tag". Das Interview mit ihm führte NT-Ressortleiter Wilhelm Amann.

Was dürfen denn die Besucher vom Jubiläums-Weihnachtsmarkt erwarten?

"Wir haben daran gearbeitet, dass der Markt noch romantischer wird. Es gibt mehr Lichter, ein besonders schönes Programm und auch einige Neuigkeiten, so zum Beispiel wird der Märchenwald noch mehr belebt und auch der Ritterkeller geändert. Die gesamte Atmosphäre wird sich weiter verbessern. Es wird auch einen besonderen Einzug geben. Außerdem wollen wir am ersten Samstag und Sonntag, jeweils in den ersten zwei Stunden, Glühwein und Punsch als Jubiläumsgeschenk an die Besucher ausgeben".

Als sie vor zehn Jahren mit dem Markt angefangen haben: Waren Sie da sicher, dass er sich so schnell etablieren wird?

"Ja, war ich mir schon. Die Idee dazu habe ich aus dem Altmühltal mitgenommen, sie hat mich in den Bann gezogen, und ich hab sie erst einmal zwei Jahre in mir wirken lassen. Ich hab mir gedacht, was dort geht, müsste doch mit meinem schönen Zuhause auch zu schaffen sein. Der Herbst ist ja die nasskalte Zeit bei uns. Und gerade da wollte ich getreu meinem Motto 'Gutes für die Menschen' etwas Einladendes, eine Zeit zum Verweilen und Wohlfühlen, schaffen".

Würden Sie mit den bisher gemachten Erfahrungen das Projekt 'Weihnachtsmarkt' noch einmal starten?

"Ja, auf alle Fälle. Denn meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Und es geht auch auf alle Fälle in den nächsten Jahren weiter".

Was ist denn darüber hinaus vom Schloss als Veranstaltungsort zu erwarten?

"Da haben wir auf der einen Seite den Bereich des Feierns: im Freien die Gartentage und die Highland-Games, in geschlossenen Räumlichkeiten Feste von Firmen und Privatleuten, wie zum Beispiel Hochzeiten. Wir können das ganze Jahr über Gastronomie anbieten. Dazu kommen auch noch Spezialangebote, wie das Ritteressen. Da wird sich noch einiges weiter entwickeln. Und auf der anderen Seite ist noch der Bereich des Wissensvermittelns mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen und Seminaren".

Gibt es da auch bereits konkrete, neue Pläne?

"Ja, als Lebenshilfe der anderen Art veranstalten wir ein therapeutisches Mal-Seminar, das der Spirit-Maler Alfredo aus Wien leitet. Die meisten Menschen haben ja irgendwelche Blockaden in sich. Sie werden hervorgeholt, auf Leinwand gemalt und später gedeutet. Unterbewusstsein und Seele geben über Farbe und Symbole preis, was seit Jahren belastet und sich ständig wiederholt. Von Natur aus kann ja Jeder in Fülle leben. Im Universum ist Fülle, der Kosmos stellt diese Fülle zur Verfügung. Aber die irdischen Blockaden verhindern den Weg in die Fülle. Und daran wird gearbeitet".

Wie soll dieses Arbeiten denn aussehen?

"Es gibt dafür Medien auf der Welt. Das Medium bei dem Seminar heißt Manuela. Sie will den Menschen zusammen mit dem Maler den Weg zeigen, in Gesamtheit ohne Sorgen und Probleme zu leben. Die Blockaden werden beim Malen freigesetzt und auf die Leinwand befördert. Medium Manuela wird hinterher Kontakt mit der geistigen Welt aufnehmen und die Bilder deuten, so dass die Blockaden aufgedeckt werden. Die Botschaft daraus wird niedergeschrieben. Das ist kein Hokuspokus und keine Zauberei. Ich habe die Frau selber kennengelernt und dabei Dinge erfahren, die ich nicht für möglich hielt. Sie war bisher nur in Salzburg und München tätig. Aber ich hab mir gedacht, ich will ihre Arbeit unbedingt auch den Menschen in der Oberpfalz anbieten. Das mag durchaus grenzwertig klingen für Leute, die damit zum ersten Mal in Kontakt kommen. Aber sie sollten einfach auch mal Dinge zulassen, die sie nicht kennen. Denn nur wer neugierig ist, kann sich persönlich auch erweitern".

Gehen auch noch weitere Veranstaltungen in diese Richtung?

"Ja, da gibt es auch einen alternativ-medizinischen Teil. Menschen, die Hilfe erwarten, können hier noch im Oktober eine Heilpraktikerin aus Budapest treffen. Sie unterrichtet im Staatsauftrag in Ungarn und war auch schon zweimal hier. Nach zwei Vorträgen hat sie Personen geholfen, die unter verschiedensten Krankheiten litten, zum Beispiel unter Depressionen oder Verkalkung von Gefäßen".

Was ist ihr Rezept?

"Sie macht zunächst eine ganzheitliche Anamnese, dann fördert sie die Selbstheilmechanismen im Körper, indem sie anregt, dass die linke und die rechte Hirnhälfte besser miteinander kommunizieren. Das geht mittels Tropfen, aber auch mit einem Gerät, das von der Nasa entwickelt worden ist. Näheres dazu findet man auf meiner Internet-Seite unter 'Seminare'. Die Frau hat damit schon erstaunliche Heilungserfolge erzielt, auch in meinem persönlichen Freundeskreis".

Möchten Sie auf diesem Sektor noch mehr tun?

"Ja, ich denke daran, Räume meiner Ferienwohnungen für eine Praxis zur Verfügung zu stellen. Dann könnten hier langfristig gesehen medizinische Alternativen auf Spezialgebieten geboten werden".

'Gutes für den Menschen': Gibt es zusätzlich zum Feiern und zur Gesundheit eine weitere Säule, auf die Schloss Guteneck baut?

"Ja, die Ernährung. Es gibt ja schon Produkte mit dem Namen von Schloss Guteneck. Im Jahr 2015 möchte ich hier einen Schlossladen etablieren mit Getränken, Süßigkeiten und weiteren Köstlichkeiten, die den Menschen gut tun. Es sollen lauter Alleinstellungsmerkmale sein, mit denen man das Schloss Guteneck identifizieren kann. Da gibt es bereits Pläne, aber es ist noch ein bisschen zu früh, weiter darüber zu reden". (Schloss-Termine)
Weitere Beiträge zu den Themen: Graf Beissel (1)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.