Haber bei der HSG

Vladimír Haber kehrt ins Fichtelgebirge zurück: Dr ehemalige tschechische Nationaltrainer übernimmt die Landesligaherren der HSG. Bild: hfz

Prominenter Neuzugang für die HSG Fichtelgebirge: Und zwar nicht auf dem Parkett, sondern auf der Bank. Der ehemalige tschechische Handball-Nationaltrainer Vladimír Haber trainiert die Landesliga-Herren der HSG. Das machte er schon einmal.

Wunsiedel. Der Handball-Landesligist HSG Fichtelgebirge ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Nach dem überraschenden Rückzug von Dieter Schmidt ist der Spielgemeinschaft aus Marktredwitz und Wunsiedel ein richtig dicker Fisch ins Netz gegangen: Vladimír Haber.

Der 65-Jährige, bei den Olympischen Spielen 1972 Silbermedaillengewinner mit der damaligen Tschechoslowakei, war bis 2013 noch Coach der tschechischen Nationalmannschaft, ist aber auch im Fichtelgebirge kein Unbekannter. Bereits in der Saison 2006/07 war Haber Trainer der HSG - allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Im März 2007 folgte deshalb trotz längerfristiger Planung mit Haber die Trennung, auch weil der sich wieder mehr dem Handballsport in seiner Heimat Pilsen widmen wollte. Vergessen und vorbei. Menschlich hatte er ohnehin im Fichtelgebirge einen guten Eindruck hinterlassen. "Ein sehr sympathischer Mann", erinnert sich HSG-Spielleiter Walter Lenhard an die erste Zeit des Tschechen beim Landesligisten. Lenhard ist mit dem Ergebnis der Suche nach einem Trainer, bei der viele eingebunden waren, mehr als zufrieden. "Wir wollten keine schnelle, sondern eine gute Lösung. Und Vladimir Haber ist Handballer mit Leib und Seele."

Haber ist auch in Weiden kein Unbekannter. Ende der 1990er-Jahre trainiert der Tscheche zwei Jahre lang die SG Weiden/Grafenwöhr und schaffte mit ihr auch den Aufstieg in die Landesliga.
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