Haberland erinnert an die Opfer der Kriege
Sinnloser Tod

Kirchendemenreuth. (sm) "Seit inzwischen sieben Jahrzehnten leben in Zentraleuropa die Nationen in Frieden miteinander. Ein Umstand, der für Generationen unserer Vorfahren überhaupt nicht vorstellbar war. Bei ihnen waren die Bilder von den angeblichen Erbfeinden jenseits der Grenzen tief verwurzelt. Für uns hingegen ist der Frieden inzwischen ein Stück gelebte Selbstverständlichkeit. Die einstigen Erbfeinde sind längst Partner, Freunde und Verbündete geworden", sagte Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner in seiner Ansprache zum Volkstrauertag. Am Kriegerdenkmal trauerten die Teilnehmer um die Soldaten aus der Gemeinde, die in mörderischen Kämpfen noch bis in die letzten Kriegstage 1945 sinnlos gestorben waren. Kellner: "Wir sind voller Anteilnahme für diejenigen, die als Zwangsarbeiter verschleppt wurden. Viele von ihnen kamen nicht oder in miserablem Gesundheitszustand nach Hause und hatten zum Teil ihr Leben lang an den Folgen zu leiden."
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