Haflingerzüchter und Pferdefreunde besuchen Gestüt in Pisek - Viel Applaus für Vorführungen
Wiedersehen mit "Andiamo"

Vorsitzender Lorenz Gebert (links), Orgnaisator Karl-Georg Loos (Zweiter von rechts) und Kassier Georg Bauer (rechts) überreichten Joszef Sihlar (Zweiter von links) die Haflingermedaille. Bild: nib
Über 201 Kilometer führte die Haflingerzüchter und Pferdefreunde ihre Fahrt ins tschechische Pisek. Bei einem Besuch auf einem Gestüt trafen sie auch auf einen alten Bekannten.

Karl-Georg Loos aus Oberklausen hatte die Verbindungen nach Pisek - etwa 100 Kilometer südlich von Prag - hergestellt und die Fahrt organisiert. Der ehemalige Gestütsdirektor Joszef Sihlar begrüßte die Delegation aus der Oberpfalz. Vorangegangen war eine kurze Information über das Gestüt. Im Anschluss an die Hengstvorstellung besichtigten die Teilnehmer die zum nationalen Kulturdenkmal ernannten Stallungen und das Gestütsgebäude. Auch die aufgestellten Zuchthengste der Rassen Warmblut, Kaltblut und Pony wurden begutachtet. Leider war nur ein einziger Haflingerhengst auf Station, aber dafür kein Geringerer als "Andiamo", der ab 2003 zwei Jahre lang auf dem Haflingerhof von Franz Pfaller in See bei Parsberg mit großem Zuchterfolg war.

Nach dem Mittagessen startete die Gestütsparade. Die Dressurfiguren, das Springreiten über Hindernisse und der Umzug mit altertümlichen Geräten und Maschinen wurden mit großem Beifall bedacht. Vor allem die Vorführungen der berittenen Polizei erregten das Interesse. Die Polizei simulierte Einsätze gegen randalierende Fußballfans, den Ritt durch Feuer und Rauch oder das Einkesseln und Abdrängen von vermummten Demonstranten. Mit einem Dank für die Betreuung und der Verleihung der Haflingermedaille verabschiedeten sich Vorsitzender Lorenz Gebert aus Pirk, Kassier Georg Bauer aus Schmidgaden und Organisator Karl-Georg Loos vom ehemaligen Gestütsdirektor Joszef Sihlar.
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