Handball B-Jugend: Landkreisderby verloren, aber Meisterschaft gewonnen
Gastgeber halten zu gut dagegen

Vorzeitig Meister im Handball sind die B-Jugendlichen des FC Neunburg. Im letzten Spiel am Samstag, zu Hause gegen den HC Hersbruck, kann somit nichts mehr anbrennen, aber natürlich wollen sich die Bauerschützlinge mit einem Sieg von ihrem Publikum verabschieden. Bild: hfz
Die Neunburger Handball B-Jugend männlich musste bei der JHG Städtedreieck/Schwandorf in Burglengenfeld antreten. Obwohl, oder besser, weil man hochmotiviert an diese Aufgabe heranging, unterlag man letztendlich verdient mit 29:36.

Mit mehr als 30 Fans machte man sich in das nahe gelegene Burglengenfeld auf, um mit einem Sieg die Meisterschaft in der ÜBOL Nordost klar zu machen. Allerdings merkte man der Mannschaft eine gewisse Anspannung an, die sich bereits in der Vorwoche anbahnte. Trotzdem ging man gut eingestellt an dieses Spiel heran und konnte gleich mit 1:0 in Führung gehen, was aber für längere Zeit die letzte Führung bleiben sollte, denn die Gastgeber hielten sehr gut dagegen und hatten mit Deml und Harrieder die überragenden Spieler auf ihrer Seite.

Das Spiel stand deutlich im Zeichen beider Angriffsreihen, denn von einer Abwehr, vor allem aufseiten der Gäste, konnte man nicht sprechen (3:3, 6:5, 9:8). Immer wieder konnten Deml und Harrieder nach Belieben einnetzen, jeder Fehler im Angriff wurde umgehend mit einem Tor bestraft.

Als die Pfalzgrafenstädter endlich wieder in Führung gehen konnten (9:10) glaubte man an den Aufschwung, allerdings führte dann eine überzogene Rote Karte für Ansgar Dirscherl zu einem Bruch im Neunburger Spiel. Die JHG konnte sich bis auf 16:12 absetzen, erst danach konnte man sich durch gelungene Einzelaktionen wieder herankämpfen und mit einem Eintorerückstand (18:17) in die Pause gehen.

Für die zweite Halbzeit hatte man sich einiges vorgenommen und konnte dies zunächst auf dem Platz umsetzen (21:20), dann häuften sich allerdings die Fehler im Angriff, so dass die Gastgeber zum einen zu einfachen Toren kamen, zum anderen sich binnen weniger Minuten vorentscheidend absetzten (28:22). Selbst ein Teamtimeout (34. min.) verpuffte im Nichts und so kam das eine zum anderen. Die JHG brauchte den Vorsprung, aufgrund der mangelnden Abwehrarbeit des FC, nur zu verwalten, immer wenn die Pfalzgrafenstädter trafen, antworteten entweder Deml oder Harrieder, die am Ende mit 26 Toren die FCler fast alleine aus der Halle geschossen hatten.

Die Enttäuschung war den Neunburgern sichtlich anzusehen und dementsprechend schlecht gelaunt machte man sich auf den Heimweg. Die Gesichter sollten sich aber am nächsten Tag aufhellen, denn es gab frohe Kunde aus Weiden, das mit einem 29:24-Sieg über den ärgsten Verfolger JSG Amberg/Sulzbach den Weg zur Meisterschaft zugunsten des FC frühzeitig geebnet hatten.
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