Handball-Bayernliga: SV 08 Auerbach kann gegen den TSV Unterhaching nach Belieben schalten und ...
Dem einen gelingt alles, dem anderen nichts

In einer einseitigen Partie ließen die Handballer des SV 08 Auerbach am Samstag dem TSV Unterhaching vor 300 Zuschauern keine Chance und siegten klar mit 42:29. Mit 28:2 Zählern liegen sie weiterhin auf Platz zwei hinter der DJK Waldbüttelbrunn (30:2).

Wenig Gegenwehr

Die Gastgeber ließen sich von der ungewöhnlich mageren Kulisse in der Helmut-Ott-Halle wenig beeindrucken, waren von Anpfiff an konzentriert in der Abwehr und zogen ihr schnelles Spiel auf. Selbst eine frühe Zeitstrafe gegen Matthias Schnödt brachte die Oberpfälzer nicht aus dem Rhythmus. Symptomatisch für das Spiel war die 13. Minute. Zunächst sorgte Mario Schmidtke mit einem Strafwurf für die 8:5-Führung der Auerbacher, erzielte in der gleichen Minute das 9:5 und dann vereitelte auch noch Philipp Walzik einen freien Wurf und den Nachwurf der Gäste.

Es zeichnete sich eines jener Spiele ab, in welchem dem einen Team alles und dem anderen nichts gelingt. Auerbach schaltete und waltete nach Belieben. Einzig Thomas Schibschid hielt die Unterhachinger noch in der Spur, konnte aber nicht verhindern, dass der SV 08 Auerbach die Begegnung dominierte und mit fünf unbeantworteten Treffern mit einer 19:10-Führung in die Halbzeitpause ging.

Sechs Treffer am Stück

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte. Nach einem erfolglosen Angriff der Gäste brachte Matthias Schnödt im Gegenzug einen Abpraller unter Kontrolle und erhöhte auf 20:10. In der Folge spielte nur noch der SV 08 Auerbach und nutzte jeden Fehler des Gegners zu meist schnellen und einfachen Toren. Mit erneut sechs Treffern am Stück stellte die Mannschaft um Trainer Tobias Wannenmacher von der 36. bis zur 45. Minute den höchsten Abstand der Partie her (30:14) und überstand dabei auch eine Phase, in der es vogelwild hin und her ging und beide Teams einen Fehler an den anderen reihten.

Hatte Felix Müller der ersten Hälfte seinen Stempel aufgedrückt, so übernahm dies in den zweiten 30 Minuten Andreas Wolf. Unterhaching fand kein Mittel gegen die beiden Rückraumschützen, agierte viel zu passiv und ließ sie frei zum Wurf kommen.

Neben den beiden tat sich auch wieder Maximilian Lux hervor. Vor allem aus der ersten und zweiten Welle heraus, aber auch nach Eins-gegen-Eins-Aktionen und vom Siebenmeterpunkt avancierte er einmal mehr zum Top-Werfer des Teams.

SV 08 Auerbach: Tor: Walzik, M. Müller. Feld: Tannenberger (4), Lux (10/1), Wannenmacher (n.e.), Schnödt (3), Herold, Schmidtke (4/1), Schramm (2), F. Müller (8), Wolf (9), Schöttner(2).
Weitere Beiträge zu den Themen: Auerbach (9489)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.