Handball

Bezirksoberliga MännerHSG Erlangen       36:35       (18:14)       HC Sulzbach II
(flz) Der HC Sulzbach II kann doch noch verlieren: Nach über einem Jahr setzte es in der Auswärtspartie bei der HSG Erlangen/Niederlindach eine unnötige und ärgerliche 35:36 (14:18)-Niederlage. Nach einem guten Start und einer 2:0-Führung verlor die Mannschaft von HC-Trainer Jürgen Heubeck den Faden. Fünf Tore in Folge durch die Gastgeber führten zu einem Rückstand, dem der HCS über das gesamte Spiel hinterherlaufen sollte. Über die Rückraumspieler Lukas Stübinger und Max Willert übte Erlangen im Rückraum großen Druck aus, so dass die Gastgeber hervorragende Wurfgelegenheiten erhielten. Diese nutzten sie mit einer beeindruckenden Präzision. Sulzbach biss sich ins Spiel, konnte aber nie den psychologisch wichtigen Ausgleich erzielen oder gar in Führung gehen. Offensiv überzeugten erneut Stefan Ströhl sowie der junge Jonas Rohrbach und Martin Burkhardt. Mit Matthias Wismeth und Markus Leitgeb setzten sich auch Akteure in Szene, die in dieser Saison noch nicht so viele Spielanteile bekommen haben.

HC Sulzbach: Tor: Müller (1 Siebenmeter gehalten), Männl. Feld: Ströhl (11/5), Burkhardt (5), Rohrbach (4), Leitgeb (3), Wismeth (3), Hausner (2), Plößl (2), Steubl (2), Luber (2), Wertmiller (1).

Bezirksliga West MännerHG Amberg       44:11       (20:7)       DJK Weiden
(zyz) Die verlustpunktfreien Amberger gegen sieglose Weidener: Von der Papierform eine klare Angelegenheit - und so kam es beim 44:11 (20:7)-Sieg auch. Dabei waren es zunächst die Gäste, die Akzente setzten und in Führung gingen (1:0, 2:1). Von da an ließen die Amberger aber nichts mehr anbrennen und zogen ihr Tempospiel auf: Über einen 11:4-Zwischenstand wurde der Vorsprung bis zur Pause auf 20:7 ausgebaut. Bereits Mitte der ersten Hälfte konnte HG-Trainer Roland Schmid kräftig durchwechseln. Das erste Tor im zweiten Abschnitt erzielten die Gäste. "Im Anschluss haben wir in der Deckung Beton angerührt", lobte Schmid die konsequente Abwehrarbeit. Mit einem 12:0-Lauf zog die HG auf 32:8 davon. Dabei kam auch das Zaubern (drei Kempa-Tore) nicht zu kurz. Den Zuschauern wurde zwar kein spannendes Spiel, dafür aber einige Kabinettstückchen geboten. Roland Schmid war mit seiner Truppe sehr zufrieden: "Auch wenn man Weiden nicht mit dem nächsten Gegner, Mitabsteiger TV Altdorf, vergleichen kann, wurden alle Vorgaben umgesetzt."

HG Amberg:Tor: Feldbauer, Marx. Feld: Hirsch (8), Andersch (6), Oursin, Kührlings, Wagner, Streber, Strasser, Schräder (je 4), Klee, Gschrei (je 2), Turner (2/1).
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