Handball

Bezirksoberliga FrauenHG Amberg       TS Herzogenaurach
(zyz) Nach der überraschend deutlichen 22:30-Niederlage in Altdorf rutschten die Ambergerinnen auf Rang zehn des Zwölferfeldes ab. Angesichts der Tabellenkonstellation ist dies noch kein Drama, denn der Rückstand auf Rang drei beträgt nur drei Punkte. Dennoch wollen die Ambergerinnen diesen ungemütlichen Platz schnell wieder verlassen - und das würde mit einem Sieg am Samstag, 28. November (17 Uhr, GMG-Dreifachhalle), gegen die Bayernliga-Reserve auch gelingen. "Herzogenaurach hat den Trainer gewechselt, was der Truppe anscheinend neuen Schwung gegeben hat. Punktetechnisch ist die TS voll im Soll", berichtet HG-Coach Martin Feldbauer.

Sein Team sei laut Feldbauer gefordert, denn eine Vorstellung wie vor Wochenfrist in Hälfte eins "würde im GMG wohl die Tribüne räumen". Das bisherige Auftreten in Heimspielen stimmt den HG-Trainer aber positiv, denn 2015 gab es dort nur gegen den damaligen Tabellenführer HSG Naabtal eine Niederlage - und die war auch noch sehr unglücklich. "Wir müssen uns einen Matchplan überlegen, denn mit Co Engelbrecht und Chrissy Beer fehlen auch noch beide fitten Linksaußen, nachdem Tina Lösch und Franzi Karl noch länger ausfallen werden." Dafür rückt "Berlin-Export" Anja Belmer wieder in den Kader.

"Der absolute Minikader ist nicht gerade ein Vorteil, aber es geht nicht um Personen, sondern um das Auftreten als Mannschaft", lässt Feldbauer dies nicht als Ausrede gelten. "Wir haben ein Heimspiel, müssen mental und körperlich voll auf der Höhe sein."

Große Torgefahr gehe bei Herzogenaurach von den Außenpositionen aus, "da müssen wir uns was einfallen lassen". Das Vorspiel bestreitet die Herren-Reserve gegen die DJK Neumarkt um 15 Uhr.

Bezirksoberliga MännerHC Sulzbach II       HG Hemau/Beratzhausen
(flz) Nach der deutlichen Auswärtsniederlage in Herzogenaurach und einem daraus resultierenden ausgeglichenen Punkteverhältnis folgt für die Bayernligareserve des HC Sulzbach ein enorm wichtiges Heimspiel: Mit der HG Hemau/Beratzhausen gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt am Samstag um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle.

Mit 4:8 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Ulf Lutzkat auf dem zehnten Tabellenplatz und drei Punkte hinter dem HCS. Allerdings setzte es für Hemau außer beim Ausrutscher in Forchheim (11:33) nur knappe Niederlagen auch gegen Topteams, zuletzt konnten Siege gegen Auerbach und HC Erlangen III eingefahren werden. Kein Unbekannter in unseren Handballgefilden ist der Ex-Amberger Christian "Paule" Böduel, der über Rechtsaußen wirbeln wird.

Mit zwei intensiven Trainingseinheiten wird der HCS versuchen, das Herzogenaurachspiel abzuhaken. Dennoch hat die Partie gezeigt, dass es unerlässlich ist, über 60 Minuten konzentriert in der Deckung zu arbeiten, um in dieser Liga zu punkten. Nachdem am Anfang die Aufstiegseuphorie noch spürbar war, muss die Mannschaft nun zeigen, dass sie auch Oberliga-alltagstauglich ist.

Da die erste Mannschaft nahezu zeitgleich in Friedberg spielt, ist noch die ein oder andere Abstellung möglich.
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