Handball

HSG-Damen

mit Auswärtssieg

Schwandorf. Mit einem 22:19-Sieg kehrten die Handballerinnen der HSG Naabtal von der DJK Weiden heim. Zu Spielbeginn zeigten die Naabtalerinnen eine desolate Leistung. Die technischen Fehler und unvorbereiteten Aktionen waren allgegenwärtig und so beschäftigte sich die HSG mehr mit sich selbst, als mit dem eigentlichen Ziel, dem Torewerfen. Auch die Abwehr präsentierte ungewohnte Schwächen und lud die Aufsteiger von der DJK Weiden förmlich zum Torerfolg ein. Wer dachte, im weiteren Spielverlauf würde sich das ändern, lag zunächst daneben. Über 8:7 ging die HSG mit 11:15 in die Pause.

Die intensiven Worte des sichtlich verärgerten Trainers Christian Deml zeigten gleich Wirkung, denn innerhalb weniger Minuten kam der Spitzenreiter der Bezirksliga zum Ausgleich (16:16) und ging sogar mit 18:16 in Front. Doch war es immer noch ein sehr fehlerträchtiges Spiel mit vielen Zufällen. So ließen die Naabtalerinnen die DJK durch langsame Angriffsaktionen gepaart mit unbekümmerten Abspielverhalten wieder über 19:19 ins Spiel zurückzufinden. In den letzten Minuten setzte Trainer Deml auf eine kurze Deckung einer Rückraumspielerin der DJK, um so die Weidener Angriffsbemühungen zu stören und schneller in den Gegenstoß zu kommen. Dies zahlte sich letztendlich aus und Naabtal konnte noch drei weitere Treffer zum 22:19-Sieg werfen.

So hat die Spielgemeinschaft HC Städtedreieck/TSV Schwandorf nach vier Spielen immer noch eine weiße Weste und führt die Tabelle an.

Weibliche A-Jugend Landesliga: JHG Städtedreieck/SAD - SG Auerbach/Pegnitz 21:18

Die weibliche Landesliga A-Jugend kannte die Spielweise der Spielgemeinschaft aus Auerbach/Pegnitz gut, da man bereits in der letzten Qualifikationsrunde aufeinander traf und diese Partie denkbar knapp mit einem Tor Unterschied in den letzten Sekunden abgeben musste. Man war also gewarnt, doch diesmal stellten sich die JHG-Mädels besser auf das Laufspiel des Gegners ein. In den ersten Minuten gelang fast alles und mit einer hundertprozentigen Chancenverwertung lag die JHG 9:4 vorne. Doch danach kam der Umbruch. Eine Abwehrumstellung der Auerbacherinnen verleitete die Heim-Sieben immer wieder zu riskanten Pässen und lud die SG zu den gefürchteten Gegenstößen ein. Die Folge waren zehn torlose Minuten, die in einen Pausenrückstand von 10:12 mündeten.

Die Besinnung auf die heimischen Stärken wurden nach Wiederbeginn gut umgesetzt. Nach dem 16:16 behauptete sich die JHG immer besser gegen die stürmisch angreifenden Auerbach/Pegnitzer Mädchen. Zehn Minuten vor Ende gelang die Führung und konnte über die Zeit gebracht werden. Die Revanche war damit gelungen.
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