Handball

15 Sekunden vor Ende zum Ausgleich

Neunburg vorm Wald. (nfc) Die Neunburger Handball-Herren erkämpften sich gegen den ATSV Kelheim ein 30:30.

Die Pfalzgrafenstädter starteten flott in die Partie und gingen mit 2:0 in Führung. Aber die Gäste ließen sich nicht lumpen und zogen gleich. 15 Minuten wogte das Spiel hin und her (2:2, 4:4, 6:6, 8:8), dann bekam der FC den ATSV immer besser in den Griff (11:8/20.). Als Meier einen Gästespieler beim Tempogegenstoß unsanft von den Beinen holte, zückte dass Schiedsrichtergespann die Rote Karte.

Dies führte zu einem Bruch im Spiel der Heimmannschaft. Vor allem in der Abwehr klaffte ein großes Loch. Dies nutzten die Gäste geschickt, schafften innerhalb von fünf Minuten den 12:12-Ausgleich und gingen mit 15:14 in die Kabine.

Obwohl die Spieler des FC kräftemäßig bereits am Limit angekommen waren, wollten sie alles geben, um die Punkte zu Hause zu behalten. Allerdings kamen die Gäste besser aus der Kabine und blieben in Führung (18:15, 21:19). In der Folgezeit dezimierten sich die Kelheimer durch teilweise übertriebende Härte in der Abwehr und so fanden die Gastgeber ins Spiel zurück und führten 10 Minuten vor dem Ende mit 24:22. Danach zogen die Kelheimer auf 26:25 davon. Und als sie eine Minute vor dem Schlusspiff das 30:28 erzielten, sah alles nach einer weiteren Niederlage der abstiegsbedrohten FCler aus

Der nächste Angriff seitens der Neunburger wurde sehr unsanft gebremst, so dass Kelheim nun in Unterzahl agieren musste. Bollinger erzielte das 29:30 und mit dem Anwurf der Gäste wurden die Pfalzgrafenstädter in die Manndeckung beordert. Dies fruchtete sofort, Kelheim verlor den Ball und Weiß erzielte 15 Sekunden vor dem Ende den 30:30-Ausgleich.

FC-Tore: F. Steininger (7/6), Bollinger (6), Röthlein, Weiß (je 5), Blendl, Dammer, Meier (je 2), Wittmann (1)

DJK verkauft

sich unter Wert

Weiden. Eine 12:18-Niederlage mussten die Handballdamen der DJK Weiden gegen den Bezirksliga-Zweiten TV Wackersdorf einstecken. Da die Weidenerinnen nichts zu verlieren hatten, wollten sie forsch auftreten. Jedoch merkte man dem Team den Respekt gegenüber den Gastgeberinnen an.

Die Defensive verschob zwar sehr gut, agierte allerdings zu brav und unterband den Angriffsfluss des TV nur selten, so dass dieser den Ball nach Belieben laufen lassen konnte. Im Angriff waren die Spielerinnen vom Flutkanal völlig von der Rolle. Sie suchten den Abschluss viel zu überhastet. Hinzukamen einige technische Fehler, die Wackersdorf gnadenlos zum Gegenstoß nutzte. Über 6:1 führte der Turnverein den 12:7-Pausenstand herbei.

Nach Wiederanpfiff standen die DJK-lerinnen besser in der Abwehr und im Angriff verloren sie den Ball nicht mehr allzu oft. Jedoch war die Chancenauswertung an diesem Tag desolat. So konnte man die Schwächphase des TV nicht für sich nutzen.
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