Handball

Bezirksoberliga FrauenSG Mintraching       19:23       (8:15)       HG Amberg
(zyz) Die Partie war eine klassische Vier-Punkte-Begegnung: Die SG Mintraching/Neutraubling durfte sich nur mit einem Sieg noch vage Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, die Ambergerinnen bei einer Niederlage noch einmal richtig in die Bredouille gekommen. Beste Vorzeichen also für einen Krimi, doch die Gäste hatten die Partie in der ersten Hälfte klar im Griff. In der Offensive wurden die Chancen konsequent genutzt. Herausragend war dabei Linkshänderin Katja Deml mit zehn Treffern - und auch die Deckung arbeitete sehr gut. Wenn sich die Landesliga-Reserve der SG einmal durchsetzen konnte, dann war Torhüterin Nicole Schobert zur Stelle. Die 15:8-Pausenführung war in dieser Höhe nicht zu erwarten und ein ordentliches Polster.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Ambergerinnen genau dort weiter machen, doch das misslang gründlich. "Viel vorgenommen, wenig umgesetzt", fasste Trainer Christof Heiduk zusammen, der Martin Feldbauer (Herren-Spiel in Forchheim) an der Seitenauslinie vertrat. "Da nicht mehr druckvoll gespielt wurde und zudem unnötige technische Fehler dazu kamen, haben wir viele Gegenstöße kassiert." Der Trainer monierte auch die ruppige Gangart der Gastgeberinnen, die nun mit Härte der HG den Schneid abkaufen wollten. Trotz einiger Blessuren hielten die Ambergerinnen dagegen und bewahrten dabei immer mindestens vier Tore Vorsprung. Heiduk lobte sein Team für den Kampfgeist, der ausschlaggebend gewesen sei. Durch den Erfolg haben die Ambergerinnen nicht nur Rang zehn gesichert, sondern auch Kontakt zu den Mittelfeldplätzen hergestellt.

HG Amberg: Tor: Schobert Feld: Deml (10/2), Behringer (5/4), Karl (3), Frisch, Lösch (je 2), Baumgardten (1), Engelbrecht, Maget, Wagner.
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