Handball

Gutes Omen

für das Derby

Amberg. (zyz) Bereits am ersten Spieltag der Bezirksoberliga holt die Handballerinnen der HG Amberg die Problematik der vergangenen beiden Spielzeiten ein: die dünne Spielerdecke. Neuzugang Belinda Weich, Julia Hofmeister und Katrin Hillen fehlen aus beruflichen Gründen, so dass Trainer Martin Feldbauer nur acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen aus seinem Stammkader zur Verfügung hat. Doch diese Vorzeichen sind für Feldbauer im Derby am Sonntag, 27. September, um 14 Uhr in der GMG-Dreifachhalle "eigentlich ein gutes Omen", denn in der abgelaufenen Runde sah es ähnlich aus und dennoch holte Amberg 3:1 Punkte gegen die Max-Reger-Städterinnen.

Beide Teams mussten vor Saisonbeginn den Weggang einer Leistungsträgerin verkraften: Beim HC verabschiedete sich Franziska Scheidler zum Bayernligisten HSG Fichtelgebirge, bei Amberg folgte Torhüterin Nadine Hagerer ihrer Schwester Nina zum Landesligisten SV Obertraubling. Für Feldbauer gehört die erste Sieben Weidens auch ohne Scheidler "zu den besseren der BOL". Die Deckung muss sich dabei auf eine Linkshänderin auf der Spielmacherposition einstellen und die Kreisanspiele der erfahrenen Maria Schlosser im Rückraum unterbinden. "In der Offensive müssen wir das Tempo hochhalten und die Schwachstellen der HC-Abwehr attackieren", fordert Feldbauer, der auf die starke Vorbereitung seines Teams baut. "Die Spiele gegen Weiden machen immer Spaß und sind etwas Besonderes", erinnert sich der HG-Trainer an viele denkwürdige Partien in der Vergangenheit wie das 19:19 "nach Nachspielzeit" beim letzten Auftritt in Weiden.

HG Amberg:Tor: Schobert, Hübner. Feld: Engelbrecht, Lösch, Engel, Deml, Maget, Frisch, Pohl, Behringer.

Das Neuland schnell wieder verlassen

Amberg. (zyz) Die HG Amberg startet nach ihrem Abstieg aus der Handball-Bezirksoberliga mit einem Heimspiel gegen den HC Hersbruck in die Saison. Nicht nur die West-Staffel der Bezirksliga ist Neuland, auch die Anwurfzeit am Sonntag, 27. September, um 16 Uhr in der GMG-Dreifachhalle. Das Ziel der Amberger um Kapitän Tobias Hirsch ist der sofortige Wiederaufstieg. Die Spieler des letztjährigen Kaders sind sich ihrer Verantwortung bewusst und blieben an Bord. Einzig Allrounder Jörg Schloder musste sich nach elf Jahren in Amberg berufsbedingt das HG-Trikot abstreifen.

Mit Tim Schräder, Linkshänder Patrick Klee und Torhüter Moritz Marx wurde das Team qualitativ deutlich verstärkt. Zudem wird weiterhin versucht, Nachwuchsspieler aus der A-Jugend einzubauen. Die Gegner in der Bezirksliga sind, mit Ausnahme der Mitabsteiger TV Altdorf und SV Buckenhofen, weitgehend unbekannt. Hier ist viel Beobachtungsarbeit angesagt, auch wenn sich die Amberger in erster Linie auf ihre eigene Stärken konzentrieren.

Der HC Hersbruck landete in der vergangenen Saison in der West-Staffel auf Rang drei. Die Mittelfranken streben eine ähnliche Platzierung an. Bei Amberg ist der Einsatz von Abwehrchef Tobias Streber noch fraglich, ansonsten stehen alle Akteure zur Verfügung.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Marx. Feld: Hirsch, Schräder, Strasser, Klee, Andersch, Streber (?), Turner, Gschrei, Kührlings, Wagner, Ringeisen.
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