Handball Sahnehäubchen für die Meister

Sulzbach-Rosenberg. (flz) Die fünf Erstplatzierten der übergeordneten Handball-Bezirksoberligen der weiblichen A-Jugend spielen am Samstag, 21. März, in der Realschulturnhalle am Erl-heimer Weg in Sulzbach-Rosenberg ihren ÜBOL-Meister aus. Der von den Trainerinnen Lisa Steiner und Dosi Kaulfuß betreute Gastgeber HC Sulzbach trifft dabei ab 10.30 Uhr auf den MHV Schweinfurt, TSV Ismaning II, die JSG Friedberg-Kissing und den ASV Dachau. Bis auf Schweinfurt also alles klangvolle Namen im weiblichen Handballbereich, gegen die auch schon die Sulzbacher Frauen gespielt haben.

Nach einer tollen Meistersaison ist dieses Turnier das Sahnehäubchen für das junge HC-Team, das sich mit schnellem und kombinationssicherem Handball relativ sicher den ersten Platz in der hiesigen ÜBOL erspielt hat. Gegen größtenteils unbekannte Gegner wartet nun nochmals eine besondere Herausforderung auf die Herzogstädterinnen, die vor heimischem Publikum nochmals ihr ganzes Können zeigen wollen. Der HCS eröffnet mit dem Spiel gegen Schweinfurt das Turnier und beendet es auch ab 16.30 Uhr mit dem Duell gegen Dachau.

HC Sulzbach: Tor: Rösel, Klinger; Feld: Hofmann, Birner, Ertel, Plößl, Wrosch, Nemeth, Pabst, Ruoff, Weiß, K. Mutzbauer, Ibler.

Bezirksoberliga FrauenHerzogenaurach II       22:19       (11:13)       HG Amberg
(zyz) Die Ambergerinnen hatten erstmals nach mehreren Monaten die Möglichkeit, mit einem Sieg aus eigener Kraft den Sprung auf Rang neun zu schaffen, der in der Endabrechnung definitiv zum Klassenerhalt reicht.

Herzogenaurach gab am gleichen Tag die Punkte ihres Bayernliga-Teams beim Auswärtsspiel in Regensburg wegen Spielermangels kampflos ab, für das Heimspiel der Reserve brachten die Mittelfranken aber einen schlagkräftigen Kader zusammen.

Zur ungewohnten Anwurfzeit am späten Sonntagabend waren es dann auch die Gastgeberinnen, die besser aus den Startlöchern kamen und schnell mit 3:0 führten. Amberg hatte sich aber gut auf die erwartete kurze Deckung gegen Torjägerin Katja Deml eingestellt und fand immer besser in die Partie. Beim 8:7 gelang der Mannschaft von Trainer Martin Feldbauer erstmalig die Führung, die die Oberpfälzerinnen durch eine gute Trefferquote sogar noch zu einem 13:11-Pausenvorsprung ausbauen konnten.

Nach dem Seitenwechsel wogte die Partie hin und her. Amberg lag nach einem zwischenzeitlichen Rückstand beim 18:16 wieder mit zwei Toren in Front, doch das hatte viel Kraft gekostet. Durch die enge Deckung gegen Linkshänderin Deml mussten ihre Nebenleute häufig in Eins-gegen-eins-Situationen und der daraus resultierende Substanzverlust machte sich im ohnehin sehr kleinen Kader bemerkbar. Die Bayernliga-Reserve hatte im Schlussspurt einfach ein paar Körner mehr und sicherte sich einen knappen 22:19-Erfolg.

HG-Trainer war enttäuscht, dass sein Team am Ende mit leeren Händen dastand, lobte es aber für den Kampfgeist. Der nun zementierte zehnte Tabellenplatz wird wohl dennoch zum Ligaverbleib reichen, da aus der Landesliga kein Team in die Bezirksoberliga Ostbayern absteigen wird.

Tore HG Amberg: Behringer (7/4), Engelbrecht, Karl (je 4), Frisch (2), Lösch, Deml (je 1).
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