Handball Schlechte Zeit, gutes Omen

Amberg. (zyz) Nach vierwöchiger Weihnachtspause starten die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg am Sonntag, 11. Januar, in die Rückrunde. Zur gewohnt verhassten Anwurfzeit um 11 Uhr treten sie beim Dauerrivalen OG Erlangen an.

Der Oberliga-Rekordmeister aus Mittelfranken ist schwach in die Saison gestartet und es sah so aus, als ob die mit vielen ehemaligen Zweitliga-Spielern besetzten Erlanger ihrem Alter Tribut zollen müssten. Die Oldies haben sich aber mittlerweile gefangen und liegen mit 10:12 Punkten zwei Zähler vor den Ambergern.

Ein Grund für den Aufschwung liegt nicht am kollektiven Fall der "Olympioniken" in den Jungbrunnen, sondern an der Erschließung neuer Quellen. Mit den ehemaligen Zweitligaspielern Georg und Hannes Münch hat der OG den Kader enorm verstärkt, denn mit gerade 26 Jahren könnten die Zwillingsbrüder gut und gerne die Söhne einiger ihrer Mitspieler sein.

Angesichts dieser Verstärkung dürfte es für die Gäste sehr schwer werden, in Erlangen Punkte für den Abstiegskampf zu sammeln. Die wären aber dringend nötig, denn den Tabellenneunten trennen nach der vermeidbaren Niederlage in Buckenhofen zum Hinrundenabschluss nur noch zwei Punkte vom Besitzer der roten Laterne. Der Spielplan in der Rückrunde ist kernig. In seinen bislang 15 Spielen nach der erneuten Amtsübernahme als HG-Coach kreuzte Roland Schmid zweimal mit den Olympioniken die Klingen und konnte beide Vergleiche für sich entscheiden.

Eines der seltenen guten Omen, denn der Übungsleiter muss diesmal auf die verletzten Max Schobert und Markus Sammet sowie die A-Jugendlichen, die sich parallel im Einsatz befinden, verzichten.

HG Amberg: Tor: Feldbauer, Beyer; Feld: Hirsch, Wagner, Strasser, Gschrei, Andersch, Streber, Ringeisen, Cardis, Pömsl, Turner.

Bezirksoberliga DamenHC Forchheim       HG Amberg
(zyz) Am Samstag startet die Damenmannschaft der HG Amberg beim in die Rückrunde der Handball-Bezirksoberliga. Das Team von Trainer Martin Feldbauer hat die Hinrunde auf Rang zehn beendet: Dieser Platz würde aktuell gerade noch zum Klassenerhalt reichen, da kein ostbayerisches Team in der Landesliga auf einem Abstiegsplatz steht. Darauf können sich die Vilsstädterinnen aber nicht verlassen und sie müssen alles versuchen, in den verbliebenen elf Partien die vier Punkte Rückstand auf Rang neun aufzuholen.

Aber die Oberfranken spielen eine hervorragende Saison und sind als Tabellenzweiter mit 17:3 Punkten der einzige legitime Verfolger von Spitzenreiter SG Regensburg, der noch eine blütenreine Weste hat. Der Grund für den Erfolg des HC ist - neben der Aufstiegseuphorie - eine eingespielte Mannschaft, die über einige Spielerinnen mit höherklassiger Erfahrung verfügt.

Zusätzlich verfügt Forchheim über einen breiten Kader - dem größten Manko bei den Ambergerinnen im Saisonverlauf. Ein Spiegelbild dafür war auch das Hinspiel, das die HG mit 24:27 verlor. Anwurf ist um 15 Uhr.

HG Amberg: Tor: Hagerer, Schobert; Feld: Deml, Baumgardten, Engelbrecht, Frisch, Lösch, Behringer, Hillen, Karl.
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