Handball Staade Zeit oder brennender Baum

Amberg. (zyz) Das Heimspiel gegen die SG Rohr/Pavelsbach am Samstag, 12. Dezember (17 Uhr), ist der letzte Auftritt der Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg in diesem Jahr. Für HG-Trainer Martin Feldbauer ist das Duell absolut richtungsweisend: "Entweder es wird eine staade Zeit, oder der Baum brennt." Dafür genügt laut dem Übungsleiter ein sachlicher Blick auf die Tabelle: Ein Sieg würde ein positives Punkteverhältnis und einen guten Mittelfeldplatz bedeuten, eine Niederlage die Ambergerinnen gehörig unter Druck setzen.

Angesichts der Tatsache, dass der ohnehin schon dünn besetzte Kader im Januar noch einmal ausgedünnt wird, zählt für die Ambergerinnen jeder Punkt. Gegen Teams wie die SG Rohr/Pavelsbach, die hinter der HG rangieren, sogar doppelt. Die Gäste spielten vergangene Saison eine starke Runde, konnten aber den verletzungsbedingten langfristigen Ausfall von Torjägerin Anna Seidel nicht kompensieren. Das Team von Trainer Volker Bertl ist für Feldbauer eine "echte Wundertüte" - einem Unentschieden gegen Winkelhaid folgen schon mal 31 Gegentore gegen Röthenbach. Die Ambergerinnen sind zumindest in eigener Halle sehr konstant und mussten sich im Jahr 2015 erst einmal in der GMG-Dreifachturnhalle geschlagen geben. Diese Heimstärke ist auch wichtig, denn auswärts präsentierte die HG sich nach den Worten ihres Trainers bislang "nicht Bezirksoberliga-tauglich". Da in der Rückrunde mehr Auswärtsspiele anstehen, muss die zweifelsohne starke erste Welle der SG gestoppt werden, um erfolgreich zu sein.

Weitere wichtige Zutaten für den Sieg sind ein effektives Angriffsspiel und konsequentes Defensivverhalten inklusive starker Torhüterinnen. Feldbauer ist diesbezüglich aber optimistisch: "Das letzte Spiel war ein Traum und ich hoffe, dass meine Mannschaft sich vor Weihnachten noch einmal selbst beschenkt."

Kegeln

Mit Anstandverabschieden

Amberg. (pam) Die Rückrunde der 2. Bundesliga Mitte beginnt für die Bundesligakeglerinnen von FEB Amberg mit einem Auswärtsspiel am Sonntag, 13. Dezember (13.30 Uhr), beim KSV Gräfinau-Angstedt. Die Gäste haben eine Vorrunde hinter sich, die zum Vergessen ist: Mit nur einem Sieg gegen Auma rangieren sie abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Da es auch in diesem Jahr wieder einen verschärften Abstieg geben wird, ist für die Ambergerinnen der Zug in Richtung Klassenerhalt wohl bereits abgefahren. Trotzdem wollen sie sich in der Rückrunde so teuer wie möglich verkaufen und sich nicht mit der derzeitig miserablen Bilanz verabschieden.

Der KSV Gräfinau-Angstedt hat sich durch einen Heimsieg gegen Spitzenreiter Bamberg II auf den fünften Platz vorgearbeitet und ist in dieser Saison zu Hause noch ungeschlagen. Die Ambergerinnen schafften vor zwei Jahren in Gräfinau noch ein Unentschieden und ärgerten den damaligen Tabellenführer somit ein wenig. Es bleibt abzuwarten, wie sich das FEB-Team um Jessica Kraus diesmal verkauft. Mit den zuletzt gezeigten Auswärtsleistungen dürfte man aber erneut auf verlorenem Posten stehen. Es muss also unbedingt eine enorme Steigerung her, um den Gastgeberinnen aus Thüringen gefährlich werden zu können.
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