Handball Ungewohnte Zeit, unbekannter Gegner

Sulzbach. (häs) Die Landesliga-Handballerinnen des HC Sulzbach sind am Sonntag, 12. Oktober, um 16 Uhr zu Gast bei der HG Hut/Ahorn. Zu ungewohnter Zeit gegen einen unbekannten Gegner: Denn der Aufsteiger aus Oberfranken ist für die Sulzbacherinnen ein unbeschriebenes Blatt. Über die Coburgerinnen wissen die Sulzbacherinnen nicht viel, außer dass ihnen bereits der erste Landesliga-Sieg gegen die HG Ansbach gelang. Diese Partie schien schon zugunsten der Ansbacherinnen entschieden, aber der Wille des Aufsteigers war größer und er gewann doch noch mit einem Tor Unterschied.

Deshalb sollten die Sulzbacherinnen den Neuling nicht unterschätzen und das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der HCS ist zwar gut in die Saison gestartet und rangiert aktuell mit sechs Punkten aus vier Spielen auf dem vierten Tabellenplatz, allerdings muss das Unentschieden gegen den HC Cadolzburg vom vergangenen Wochenende erst verdaut werden. Verzichten muss Trainer "Fips" Scharnowell ab sofort auf Franzi Luber, die der Mannschaft studienbedingt für den Rest des Jahres nicht mehr zur Verfügung steht.

Auch Torhüterin Nicki Schultz ist im Spiel bei der HG Hut/Ahorn verhindert. So hofft der Trainer, dass die Köpfe der Spielerinnen frei von diesen Umständen sind, und dass sie eine konsequente Leistung abrufen können. Denn gegen den Aufsteiger aus Großlangheim hat man über weite Strecken des Spiels eine äußerst konzentrierte Leistung gezeigt. Das soll auch gegen die HG Hut/Ahorn gelingen.

HC Sulzbach: Tor: Bernhardt. Feld: George, Herrmann, Macarei, Lisa Steiner, Wagner, Schramm, Chrissi Luber, Krissi Steiner, Frisch, Häckl, Thom, Mutzbauer, Rösel.

Bezirksoberliga FrauenHG Amberg       TSV Winkelhaid II
(zyz) Die Ambergerinnen haben ein hammerhartes Auftaktprogramm. Und das aus zwei Gründen: Zum einen trifft das Team in den ersten vier Partien auf vier Teams, die allesamt im vorderen Tabellendrittel der heuer auf zwölf Mannschaften aufgestockten Bezirksoberliga landen werden oder könnten. Zum anderen muss die Truppe von Trainer Martin Feldbauer ständig personelle Nackenschläge verkraften und der ohnehin kleine Kader konnte in den bisherigen zwei Partien noch nicht annähernd in Bestbesetzung auflaufen. Ergo kassierte die HG auch zwei Niederlagen.

In der Vorwoche wäre die knappe Pleite in Röthenbach aber zu vermeiden gewesen, doch sieben vergebene Strafwürfe sorgten für den Sieg der Mittelfränkinnen. Im Heimspiel gegen die Bayernliga-Reserve aus Winkelhaid wird es nicht minder schwierig: Feldbauer weiß erst im Abschlusstraining am Freitag, welche Spielerinnen ihm zur Verfügung stehen und deswegen ist sein Team auch trotz des Heimvorteils in der Außenseiterrolle.

Mit dem gegen Röthenbach an den Tag gelegten Kampfgeist möchten sich die Ambergerinnen aber so teuer wie möglich verkaufen und die Partie so lange wie möglich offen gestalten. Gelingt dies, dann ist auch eine Überraschung möglich. Anwurf ist am Samstag, 11. Oktober, 17.30 Uhr, das Vorspiel bestreitet die Herren-Reserve gegen den TSV Feucht um 15.30 Uhr.

HG Amberg: Tor: Hagerer, Schobert. Feld: Deml, Maget, Lösch, Frisch, Bodensteiner, Hillen, Engelbrecht, Mertel.
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