Handballer kämpfen den HC Weiden 37:34 nieder
HSG an der Spitze

Burglengenfeld. Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse entwickelte sich in der Burglengenfelder Gymnasiumhalle ein sehenswertes Spiel. Beide Mannschaften kämpften mitunter verbissen um jeden Ball. Bis Mitte der ersten Hälfte konnte sich keine Mannschaft absetzen (9:9). Als dann die sehr hart und körperbetont spielenden Gäste zunehmend Zeitstrafen bekamen, konnten die Naabtaler mit 11:9 und 15:12 in Führung gehen. Der HC Weiden gab sich aber noch lange nicht geschlagen und hielt zunächst dagegen. Dann folgte aber die beste Phase der HSG im gesamten Spiel. Im Positionsspiel wurden 1:1- Situationen gesucht und gewonnen. Vor allem die Brüder Niklas und Christoph Deml brachen immer wieder in die Nahtstellen der gegnerischen Abwehr und setzten ihre Mitspieler gekonnt in Szene. Aber auch der wieder genesene Matthias Frankerl düpierte ein ums andere Mal seinen Gegenspieler und vollendete gekonnt. Über 20:14 konnten sich die Hausherren bis zur Pause mit schnellen Angriffen auf 23:16 absetzen.

Wer nun glaubte, die Max-Reger-Städter würden sich in der zweiten Halbzeit in ihr Schicksal fügen, sah sich getäuscht. Vor allem "Oldie" Langsdorf war von der Naabtal-Abwehr nur schwer in den Griff zu bekommen. Langsam schwanden die Kräfte der schnellen und spielfreudigen Nachwuchstalente, hatten sie ja schon ein kräfteraubendes Jugend-Bayernliga-Spiel in den Knochen. Trainer Karlheinz Deml sah sich beim Stand von 30:27 gezwungen, ein Team-Time-Out zu nehmen und seine Mannschaft auf die letzten zehn Minuten Kampf einzustimmen. Zwar kamen die Weidener noch auf 30:29 heran, dann jedoch nahm erneut der 17-jährige Christoph Harrieder das Heft in die Hand und führte zusammen mit Christoph Deml seine Mannschaft zum vorentscheidenden 34:30. Am Ende stand es 37:34.

Damen mit 24:19-Sieg

Die HSG-Damen bleiben mit dem 24:19-Sieg gegen den SV Buckenhofen in der Erfolgsspur. Dabei setzte die 3:2:1-Abwehr des SV die Heim-Sieben immer wieder stark unter Druck und provozierte reihenweise Fehler. Bis zur Halbzeit konnte Naabtal jeweils um ein Tor vorlegen und Buckenhofen glich postwendend aus. Während man allerdings auf HSG Seite sich jeden Treffer hart erarbeiten musste, schien Buckenhofen leichtfüßiger zu spielen und fand schnell zum Abschluss. Doch Naabtal hielt kämpferisch dagegen und kam über 1:1 Aktionen zum Halbzeitstand von 10:10.

Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild, das sich nach dem 14:14 änderte. Die HSG-Damen nutzen eine Schwächephase des SV Buckenhofen, um sich spielentscheidend auf 22:14 abzusetzen. Während auf HSG-Seite jedes schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und jede Auslösehandlung Mitte der 2. Halbzeit in torgefährliche Situationen umgesetzt wurden, trafen die Franken selbst in besten Positionen nicht das Tor der Spielgemeinschaft. Am Ende muss man sagen, dass der Sieg mit 24:19 absolut verdient war. Ein höheres Ergebnis wäre sicher auch möglich gewesen, da man sechs Siebenmeter nicht verwerten konnte.
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