Handballer siegen beim abstiegsgefährdeten SV Buckenhofen 32:30 - Nachlässigkeiten gegen Ende ...
HSG lässt sich nicht hängen

Nabburg. (kum) Im letzten Auswärtsspiel seiner BOL-Saison wartete auf die HSG Nabburg-Schwarzenfeld nochmal ein schwerer Brocken: Während die HSG bereits gerettet ist, kämpfte Buckenhofen um den letzten Strohhalm in Sachen Klassenerhalt. In der Tat präsentierte sich der Gastgeber extrem bissig, doch klein beigeben wollte man auf Seiten der HSG nicht und so siegten die Gäste mit 32:30.

Es entwickelte sich schnell eine rasante Partie, in der Buckenhofen die Schlagzahl vorgab: Eine sehr aggressive Abwehr hinten und vorne ein schnelles Laufspiel. Die HSG ließ sich davon aber nicht einschüchtern und hielt dagegen. So sahen die Zuschauer ein regelrechten Scheibenschießen auf Augenhöhe, bei dem die Oberpfälzer stets mit einem Tor vorlegten.

Knappe Pausenführung

Mit einer 17:16-Führung der Gäste ging es in die Pause. Nur die Defensive bot HSG-Trainer Daniel Kessler zur Pause Grund zur Sorge, weil man die zum Teil abenteuerlichen Einbrüche der Buckenhofener nicht in den Griff bekam.

Die angesprochenen Anpassungen in der Abwehr griffen im zweiten Durchgang auch umgehend und das bis dahin offene Spiel kippte etwas in Richtung der Gäste. Die HSG war auf der Siegerstraße, wurde dann aber auch etwas nachlässig: "Anstatt sukzessive davonzuziehen, haben wir uns zu viele einfache Fehler geleistet und die Buckis damit im Spiel gehalten", meinte Kessler. Am Ende stand aber dennoch ein verdienter 32:30-Erfolg für die Gäste.

Am Ende war HSG-Coach Daniel Kessler durchaus zufrieden mit seiner Mannschaft, die gut gegengehalten hat, ohne dass es noch um etwas Zählbares ging.

Er zollte aber auch dem Gegner Respekt: "Eine sehr engagierte Leistung. Sie haben alles gegeben und um die letzte Chance gekämpft."

HSG-Tore: Blödt 9/3, Held 6, Kiener 5/1, Spiller 3, Forster 3, Schanderl 2, Schießl 2, Eichinger 1, Ziereis 1
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