Handballer verlieren Spitzenspiel gegen die TS Herzogenaurach klar
HSG kommt einfach nicht ran

HSG-Spieler Korbinian Spiller (rechts) behauptet den Ball. Insgesamt konnten sich die Einheimischen aber zu selten durchsetzen und verloren das BOL-Spitzenspiel gegen Herzogenaurach. Bild: Baehhnisch
Schwarzenfeld. (kum) Die Handballer der HSG Nabburg-Schwarzenfeld verloren das Spitzenspiel in der BOL klar mit 33:38. Das Spitzenspiel bot den Zuschauern auf beiden Seiten sehenswerte Offensivaktionen. Die HSG startete alles andere als optimal und lag nach fünf Minuten bereits mit 0:4 zurück. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent, die Einheimischen versagten vor dem Tor. Erst dann wachte die HSG langsam auf und beim Stand von 5:7 war der Anschluss geschafft. Doch auf weniger als zwei Tore sollte der Rückstand die gesamte Partie nicht schmelzen.

Anspiele an den Kreis

Zu wenig konnten die Gastgeber dem wurfgewaltigen Rückraum der Herzogenauracher, angeführt von Spielertrainer Kundmüller, entgegensetzen. Ein ums andere Mal fanden die Halbspieler den Weg Richtung Tor oder bedienten den Kreisläufer. Große Unterstützung ihrer Vorderleute durften die HSG-Keeper dabei von der zu passiven Abwehr nicht erwarten. So enteilten die Gäste auf 20:14.

Dennoch ließen sich die HSG nicht abschütteln und kam ihrerseits über Rückraumtore und Kreisanspiele immer wieder zum Torerfolg. Das Positive am 17:20-Halbzeitstand war der geringe Rückstand, der auf die zweite Hälfte hoffen ließ. Denn die Herzogstädter stellten eine alles andere als unverwundbare Abwehr. Licht und Schatten bot allerdings das Angriffsspiel der HSG. Gutes Stoßen und erfolgreiche Rückraumwürfen wechselten sich ständig ab mit wilden Pässen, unnötigen Stürmerfouls und schwachen Abschlüssen ab. Mitte der zweiten Halbzeit war beim Stand von 23:26 die Partie zwar immer noch offen. Doch die sonst so treffsicheren HSG-Außen kamen dieses Mal nicht zum Zug. Eine Aufholjagd wollte nicht wirklich gelingen.

Reifere Spielanlage

Ganz anders die Gäste, die unbeeindruckt vom Torerfolg der HSG jedes mal selbst mit einem erzielten Treffer konterten und auf das vorentscheidende 33:26 davonzogen. Nach dem Schlusspfiff erkannte HSG Trainer Kessler an, dass "die Herzogenauracher heute die reifere Spielanlage stellten und wir dem starkem Rückraum zu wenig entgegen zu setzen hatten".

HSG-Tore: Schießl 9, Schanderl 6, Spiller 5, Kiener 4, Strejc 3, Blödt 3/1, Fenchl 2, Forster 1
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