Handwerker rücken an

Die Sanierung und Neugestaltung des Taubnschuster-Anwesens hat begonnen. Voraussetzung dafür war die Vergabe der erforderlichen Gewerke durch den Stadtrat.

Zuständig für die Dachdecker-, Flaschner- und Zimmerarbeiten ist die Firma Reinhard Gebhardt aus Eschenbach. Die Arbeiten zur Schädlingsbekämpfung übernimmt die Firma BHS Holzschutz aus Berching, die Schlosserarbeiten (Fluchttreppe) die Firma Baumann aus Kemnath. Als Baumeister wird die Firma Pinzer aus Waldeck tätig, den Einbau von Heizung und Regelleittechnik erledigt die Firma Hubert Gradl aus Eschenbach. Nicht zuletzt wurden in der nichtöffentlichen Sitzung Anfang Oktober die Sanitärarbeiten an die Firma Rank aus Weiden vergeben.

Bei der Umgestaltung des Anwesens bleibt dessen historische Raumstruktur erhalten. Dies hatte Architekt Ralph Städter bereits Ende März 2013 versichert, als er dem Stadtrat das Konzept für das "Heimat- und Kulturzentrum Taubnschuster" vorstellte.

Die Kosten bezifferte der Mitarbeiter im Büro von Städteplaner Klaus Stiefler auf etwa 676 000 Euro, abzüglich der angekündigten Fördermittel kämen etwa 271 000 Euro auf die Stadt zu. Ende März dieses Jahres beschloss der Stadtrat, das Gestaltungskonzept Stieflers umzusetzen. Die Arbeiten sollten jedoch nicht in drei, sondern nur in zwei Bauabschnitten erledigt werden.

Vor dem Kauf durch die Stadt war das Anwesen von 1994 bis 2012 an den Heimatverein vermietet. Er richtete in dieser Zeit 38 Ausstellungen, Konzerte, Feste, Zoiglabende und Weihnachts-/Adventsmärkte aus. Der Adventsmarkt des Heimatvereins am Sonntag, 29. November, ist von den Bauarbeiten nur wenig betroffen. Er findet in Hof und Remise des Anwesens sowie in der Wassergasse statt.
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