Hans Michelbach spricht bei Mittelstandsunion
Hilfen ja, aber

Der Kreisvorsitzende der Mittelstandsunion Harald Gollwitzer (Vierter von rechts) ehrte zusammen mit stellvertretendem Landrat Albert Nickl und Landesvorsitzendem Hans Michelbach (Erster und Zweiter von links) langjährige Mitglieder. Bild: bgm
Die Mittelständler seien bereit, den Zuwanderern Ausbildungsplätze anzubieten. "Wir sind in der Lage, die Flüchtlinge auszubilden." Doch dafür brauche es klare Regelungen, forderte der Landesvorsitzende der Mittelstandsunion (MU) Hans Michelbach in der Jahreshauptversammlung des MU-Kreisverbandes. Die unkontrollierten Grenzüberschreitungen nannte er ungesetzlich.

"Wir sind für Europa und haben große Vorteile durch den Binnenmarkt", bemerkte Michelbach, der als Bundestagsabgeordneter und Unternehmer tätig ist, zur Griechenlandkrise. Hilfen seien in Ordnung, aber nur für Gegenleistungen. Ein Schuldenerlass bereite ihm Sorgen. Der Solidaritätszuschlag müsse auslaufen. "Das Geld gehört zunächst denjenigen, die es erarbeiten und erst dann kommt der Staat", erklärte Michelbach weiter.

Von einer Aufstiegsregion sprach Vize-Landrat Albert Nickl. Ein Betrieb, wie der von Metallbauer Stefan Voit mit 40 Mitarbeitern sei beispielhaft. Im vergangenen Jahr habe er aus 4000 Tonnen Stahl das Baumaterial für 152 Hallen geliefert.
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