Hans Rupprecht macht sich wieder auf den Weg nach Indien - Projekt fortsetzen - Sponsoren für ...
"Deutscher Hans" im Nagaland

Hans Rupprecht und Nicole Nickl mit Osterkerze. Bild: rn
Der "deutsche Hans", wie er vom Volk der Naga genannt wird, bereitet sich erneut auf einen dreimonatigen Aufenthalt im nordöstlichsten Teil des indischen Subkontinents vor. Als Entwicklungshelfer will er in Zubza das vor einem Jahr begonnene Projekt fortsetzen.

Bei einer Veranstaltung im Kloster Speinshart entführte Hans Rupprecht im vergangenen August einen großen Zuhörerkreis "Hand in Hand ins Nagaland". Am 16. November führt ihn sein Flug erneut in eine auf etwa 1000 Meter hoch liegende Dschungelregion, in der es im vergangenen halben Jahr mindestens einmal täglich kräftig regnete. Folge sind Auswirkungen auf die Reisernte. Rupprecht will als Alternative zur Monokultur Reis den Anbau von Mais einführen. Zu seinem Reisegepäck gehören des Weiteren Gemüse- und Rübensamen. Damit sollen neue Bewirtschaftungsmöglichkeiten erschlossen werden. Mit Blumensamen wird der Aufbau einer eigenen Blumenzucht angestrebt. Weiterer Schwerpunkt ist die Ausgabe warmer Winterdecken für besonders bedürftige Familien. Da der Großteil der Familien in einfachsten Hütten lebt, sind die Außen- zugleich die Innentemperaturen. In der Winterzeit liegen sie tagsüber bei zehn, während der Nacht bei drei bis fünf Grad.

Erwartet wird Rupprecht in Zubza vom Abiturienten Luca Mühlmeier aus Schwarzenbach bei Bärnau, der sich seit Mitte Oktober beim Unterricht in der örtlichen Schule, bei der Reisernte und für die Betreuung bedürftiger Familien einbringt. Rupprecht hatte Mühlmeier im September auf die Projektarbeiten in Zubza vorbereitet. Dazu gehört auch die Anlage eines Kinderspielplatzes, der den Namen "Children-Park Eschenbach" erhalten wird. Er wird mit relativ vielen kleinen und größeren Spenden aus Eschenbach finanziert. Die beiden Oberpfälzer sind stolz darauf, dass diese Anlage der erste Spielplatz im Nagaland sein wird. Im Reisegepäck hat Rupprecht auch eine große Kerze. Sie wird sein Weihnachtsgeschenk für die Kirche in Zubza sein und ist für die Osterzeit bestimmt. Gefertigt und gestaltet hat sie die Eschenbacherin Nicole Nickl.

Ein Anliegen sind dem "deutschen Hans" Sponsoren für Schülerpatenschaften. "Für jährlich 80 Euro kann der Schulbesuch für ein Kind mitfinanziert werden", versichert der Träger der Zubza-Ehrenmedaille. Den Rest haben dann die Eltern zu übernehmen. Gerne nimmt er auch Messstipendien mit. Sie tragen zur Ausbildung heimischer Priester bei.

Der Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in und um Zubza sowie der Sicherung und Erweiterung der Schulausbildung haben sich auch der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick und die Landespolitikerin Barbara Stamm verschrieben. Spenden nimmt die Don-Bosco-Mission/Zubza, Verwendungszweck Zubza-Ind 15-116, IBAN DE 92 37060193 0022 3780 15, entgegen. Auf Wunsch werden Spendenquittungen ausgestellt.
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