Harald Bäumler: Diskussionen zum Entwurf des Zoigldenkmals erwünscht
Künstler ein Zoiglfan

Das Zoigldenkmal ist in aller Munde. An den Stammtischen wird der Entwurf des Amberger Künstlers Harald Bäumler heiß diskutiert. Vor allem die Größe erstaunte nicht nur den Stadtrat.

Ihr Plan sieht eine Höhe von 5 bis 6 Metern vor. Ist das nicht ein bisschen arg viel?

Man muss das städtische Umfeld des ursprünglich angedachten Standorts berücksichtigen. In der Gasse käme es sonst nicht zur Geltung. Das Objekt ist ja relativ schlank.

An welches Material haben Sie gedacht?

Harald Bäumler: Für den Sockel würde ich Basalt aus Böhmen, aus Karlsbad, verwenden. Der Bierkrug soll aus Flossenbürger Granit gemacht werden und Tropfen ganz oben aus patinierter Bronze.

Ein Tropfen?

Harald Bäumler: Ja, der steht für schönes dunkles Bier, für das Feurige im Zoigl.

Der Stadtrat war nicht generell abgeneigt. Könnten Sie sich ein weniger hohes Zoigldenkmal vorstellen?

Harald Bäumler: Natürlich ist der Entwurf zur Diskussion gestellt. Wenn das Projekt nicht so hoch werden soll, wäre ein anderer Platz besser als der oberhalb der Zoiglstube Gloser. Beim Kommunbrauhaus wäre das Denkmal auch kleiner möglich. Doch der Platz gehört einer Nachbarin, die den Grund nicht hergeben möchte.

Sind Sie ein Zoigl-Fan?

Ja, ich trinke gerne mal Zoigl. Und ich würde mich freuen, wenn's mit Windischeschenbach noch etwas werden würde.
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