Harald Schlöger zerstreut Bedenken beim Ausschneiden
Baum verzeiht Fehler

Der Kreisfachberater für Gartenbau, Harald Schlöger (vorne links), leitete den Schnittkurs beim Obst- und Gartenbauverein Erbendorf. Bild: njn
Erbendorf. (njn) Den wichtigsten Tipp gab der Kreisfachberater für Gartenbau, Harald Schlöger, den Teilnehmern am Obstbaumschnittkurs, bevor er überhaupt die Schere angesetzt hatte: "Beim Schnitt kann man nichts verkehrt machen, weil der Baum fast alles verzeiht."

Im Anwesen der Familie Fürst am Straßenschacht zeigte Schlöger auf Einladung des Obst- und Gartenbauvereins zuerst, was bei Jungbäumen zu beachten ist. So müssen nach innen wachsende Äste entfernt und Triebe nach außen gefördert werden. Ziel sei eine lichtdurchlässige, übersichtliche Krone, denn sonst "wird es mit reifen Früchten schlecht aussehen". Wasserschosser, die nach oben und innen wachsen, entfernte Schlöger, um die nach außen wachsenden Triebe zu fördern. Er gab zu bedenken, dass bei jedem abgeschnittenen Zweig zwei neue nachtreiben. Laut dem Experten ist die beste Zeit für den Frühjahrsschnitt von Ende Februar bis Ende März.

Während die Pflege der Jungbäume noch gut mit einer Gartenschere zu handhaben sei, werde bei der Pflege alter Obstbäumen größeres Gerät wie Säge, Teleskopschere und vor allem eine Leiter benötigt.
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