Harmonie beim Sängerkreis

Die neue Führungsmannschaft des Sängerkreises Hersbruck, von links: Jan Meier, Elsbeth Gebhardt, Elisabeth Hensel, Heiner Bodendörfer, Dr. Olaf Kohlisch, Helga Schmidt, Alfred Engelhardt, Thomas Witschel, Helmut Fischer, Peter Windsheimer und Elke Jansa. Bild: hfz

Beim Sängerkreis Hersbruck ist vom Trend zur allgemeinen Verweigerung für Ehrenämter nichts zu spüren. Es konnten nicht nur alle vakanten Positionen besetzt, sondern auch weitere Mitglieder gefunden werden, die sich zur Mitarbeit in einer erweiterten Vorstandschaft bereit erklärten.

Beim Sängerkreistag im Wollner-Saal in Lauf-Heuchling stellten die über 90 Delegierten der Sängergruppen und der angeschlossenen 100 Vereine die Weichen für weitere vier Jahre. Amtierender Vorsitzender des Sängerkreises Hersbruck, Jan Meier, konnte neben den Delegierten auch den Präsidenten des Fränkischen Sängerbundes, Peter Jacobi, und Helga Schmidt, Chorleiterin der Singgemeinschaft Lauf, begrüßen. Ihr Chor, eröffnete den Sängerkreistag mit exakt und in Ausdruck sehr stark vorgetragenen Variationen zur "Launischen Forelle" und zwei weiteren Frühlingsliedern.

Viele verschiedene Einsätze

Meier nannte zahlenmäßig die Einsätze der Vorstandschaft bei Feiern, Jubiläen und anderen Veranstaltungen. Einen leichten Anstieg des Kassenbestandes meldete Kassenführer Peter Windsheimer.

Haupteinnahmen sind die Zuschüsse des Fränkischen Sängerbundes (FSB) sowie der Landkreise, die hauptsächlichen Ausgaben sind Zuschüsse an die Mitgliedsvereine für Konzerte, Notenmaterial, die, so betont Windsheimer, jedoch im Einzelfall beantragt werden müssen. Schrift- und Geschäftsführerin Elisabeth Hensel machte die Notwendigkeit der alljährlich zu erfassenden Zahlen und Daten über die Mitglieder der Vereine deutlich. Sie sind letztendlich ausschlaggebend für die Zuschüsse. Über Öffentlichkeitsarbeit durch Berichterstattungen aus den Vereinen des Sängerkreises, die jeweils in der Fränkischen Sängerzeitung, aber auch in der örtlichen Presse erscheinen, berichtete Pressereferent Hermann Hopfengärtner.

Einstimmigkeit bestand auch bei der Genehmigung des Jahresbudgets 2015 und 2016 sowie der gewünschten Satzungsänderung zur Erweiterung des Präsidiums durch je einen weiteren Vertreter des Vorsitzenden und des Kreis-Chorleiters.

Die Chor-Akademie

Bevor jedoch zur Wahl geschritten wurde, bestand für den Präsidenten des Fränkischen Sängerbundes, Peter Jacobi Gelegenheit, zur Situation und den Stand des Projektes "Chor-Akademie Kloster Weißenohe" zu berichten. Durch die Gründung einer Stiftung sei die Gründungsfinanzierung gesichert, offen seien die Zuschüsse des Kultusministeriums zum laufenden Betrieb. Er bat alle Vereinsvertreter eindringlich, Mitglied der Chorakademie mit einem Jahresbeitrag von 60 Euro zu werden. "Dieser Betrag darf für ein derartiges Projekt, das auf den gesamten Sängerkreis ausstrahlt, nicht zu viel sein."

Erste Tätigkeit des neuen Präsidiums war über die Budgetfreigabe für eine eigene Homepage zu entscheiden; sie wurde mehrheitlich gebilligt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Lauf (34)April 2015 (8563)
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