Hauptversammlung des Sportangelvereins sehr gut besucht - Gewässerpflege und Jugendarbeit im ...
Viele dicke Fische zappeln im Netz

Hut ab vom Interesse der Sportangler an ihrem Verein. Die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schenk in Michelfeld war mit 117 Mitgliedern sehr gut besucht. Vertreten waren nicht nur die langjährigen Fischerfreunde, sondern auch der jugendliche Nachwuchs. In seiner Rückschau freute sich der Vorsitzende des Sportanglervereins Auerbach, Werner Purkl, besonders über 20 Neuaufnahmen. Es waren aber auch drei Austritte zu verzeichnen. Die Vierteljahresversammlungen müssten nach seiner Meinung besser besucht sein, weil hier immer wieder auf interessante Neuigkeiten hingewiesen wird.

Kostenlos Zusatzkarte

Laut Vorstandsbeschluss gibt es seit Dezember eine kostenlose Zusatzkarte fürs Fischen in der Pegnitz. Durch sie sollte das Elektrofischen vermieden werden. Erlaubt ist der Fang von Raubfischen und Bruträubern wie Hecht, Aal und Rutte. Im vergangenen Jahr gab es Wassermangel im kleinen Stadtweiher, Mittelweiher und Unterem Lohweiher. Hier muss der Gras- und Unkrautwuchs beseitigt werden, am Samstag, 17. Januar, ist bereits ein Arbeitsdienst anberaumt. Purkl bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, aber auch bei Peter Gradl, der den Verein bei Erdarbeiten mit seinem Kran unterstützt.

Im Rückblick erinnerte 2. Vorsitzender Günther Rümpelein an das Hegefischen am Großen Stadtweiher, das mit 41 Mitgliedern gestartet wurde. Jugendfischerkönig wurde Andy Ruderisch, Fischerkönig Hans-Peter Leißner. Er nahm auch am Königsfischen beim Bayerischen Landesfischereitag in Landshut teil.

Die Angler waren auch überregional erfolgreich, etwa beim Oberpfälzer Fischereitag im September. Beim traditionellen Königsfischen belegte Dirk Richter den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Großen Wert legt der Sportanglerverein auf eine Vielfalt der Fischarten, was dem Bericht von Gerätewart Hans-Peter Leißner zu entnehmen ist. Zu den größten gefangenen Fischen im Vereinsjahr gehören ein Karpfen mit 80 Zentimeter Länge, Hecht (100 cm), Schleie (47 cm), Zander (80 cm), Aal (85 cm), Waller (120 cm) und eine Forelle mit 49 Zentimetern.

Insgesamt gingen 400 Karpfen, 239 Schleien, 135 Hechte, 30 Zander, 30 Aale, fünf Waller und 346 Forellen ins Netz. Aus dem Artenhilfsprogramm wurden 400 Äschen in die Pegnitz gesetzt.

Lob für die Vereinsarbeit

Anstelle des Jugendleiters Willi Eckstein berichtete Dirk Richter über diese Abteilung. So gehören derzeit 21 Jungen und Mädchen zur Gruppe.

Grußworte sprach der Vorsitzende des Oberpfälzer Fischereiverbandes, Luitpold Edenhart. Er lobte die Arbeit der Auerbacher, die sich nicht nur auf den Fischfang beschränkten, sondern die Gewässer als ein Stück liebenswerte Heimat betrachteten, die es zu bewahren und zu beschützen gibt.
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