Haus nicht aufgeben

Martin Schraml. Bild: njn

Die Pfarrei prüft den Verkauf des Kolpinghauses. Die Unterhaltskosten belasten die Finanzen - die Kolpingfamilie möchte sich damit nicht abfinden.

Erbendorf. (njn) "Wir müssen der Kirchenverwaltung klar machen, was uns das Kolpinghaus bedeutet", betonte Vorsitzender Martin Schraml in der Generalversammlung. Angesichts der Pläne forderte er ein Nutzungskonzept für alle kirchlichen Gebäude. Schraml stellte die Frage, wie es mit dem Kolpinghaus weitergehe.

"Es wird viel geredet, im Moment ist ein Verkauf nicht akut", stellte Pfarrer Martin Besold fest. Die Pfarrei habe viele Gebäude zu unterhalten, darunter einige, unter Denkmalschutz. In der Kirchenverwaltung werde die Frage diskutiert, was weggegeben werden könne. Denn auf lange Sicht sprengten die Kosten den finanziellen Rahmen der Pfarrei.

Zur Konsolidierung hat die Pfarrei laut Besold ihren Anteil am Jugendheim in Wildenreuth an die evangelische Kirche verkauft. "Wir brauchen eine Verschlankung", machte der Seelsorger deutlich. Doch er warf auch die Frage auf, wo fange man an und wo höre man auf. Der Pfarrer merkte an, dass ein Treffpunkt für die Pfarrgemeinde notwendig sei. "Wenn wir das Kolpinghaus verkaufen, dann brauchen wir andere Räume für die Gemeinde."
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