Haushalt des Zweckverbands Realschule Auerbach steigt um rund vier Prozent
Ohne Landkreis geht da nichts

Erst im vergangenen Herbst feierte die Realschule ihr 60-jähriges Bestehen. Der Zulauf an jungen Menschen ist ungebrochen, und die Finanzen sind in Ordnung, wie die Zweckverbandsversammlung am Dienstag feststellte. Bild: swt
Auerbach. (swt) 940 000 Euro pumpt der Landkreis heuer in den Zweckverband Realschule Auerbach. Damit wird der größte Teil des nicht gedeckten Bedarfs des sogenannten Umlagesolls aus Amberg fließen. Je 6000 Euro zahlen die Stadt Auerbach und die Kongregation der Armen Schulschwester von Unserer Lieben Frau (v.U.Lb.Fr.).

"Eine stolze Summe", wie Verbandsratsvorsitzender Landrat Richard Reisinger bei der alljährlichen Sitzung in Auerbach betonte. Der Verwaltungshaushalt ist mit 2,12 Millionen Euro, der Vemögenshaushalt mit 48 000 Euro veranschlagt. Das Gesamtvolumen beläuft sich mithin auf 2,16 Millionen Euro. Das sind 4,07 Prozent mehr als im Vorjahr, 28 000 Euro werden vom Vermögens- in den Verwaltungsetat übergeführt.

Zum Stichtag 1. Oktober 2014 wurden an der Realschule 378 Kinder in 14 Klassen unterrichtet. Die Zahl ist leicht rückläufig im Vergleich zu den Vorjahren. 2013 wurden noch 391 Schüler gezählt.

Pauschale aufgestockt

Rund 196 000 Euro hat der Zweckverband an Gastschulbeiträgen zu erwarten, pro Kind sind das 1325 Euro. Hier schlägt ein kommunaler Schulenzuschlag zu Buche, zusätzlich zu der 700-Euro-Pauschale für Realschulen. Kreiskämmerer Anton Weber erklärte auf Nachfrage von Eugen Eckert, dass die Ursache in der Beschäftigung eigener Lehrkräfte zu suchen sei. 1,9 Millionen Euro Personalkosten fallen heuer an; das sind 81 700 Euro mehr als im Vorjahr.

Die allgemeinen Ausgaben werden um 8600 Euro gesenkt. So sind die nachgeforderten Gebühren der Stadt Auerbach für die Schwimmbadbenutzung nun abgegolten. Auch die Kosten für eine überörtliche Rechnungsprüfung fallen weg.

Dagegen wird der Posten für den Unterhalt der Schulräume von 5000 auf 7000 Euro erhöht. Beantragt sind auch zwei Gruppen der offenen Ganztagsschule, der Eigenanteil liegt bei 10 000 Euro. 48 000 Euro werden aus dem Vermögenshaushalt zur Deckung der nötigen Ausgaben entnommen. 20 000 Euro sind für neues Mobiliar für zwei Klassenzimmer sowie einen fahrbaren Abzugstisch für den Chemieraum verbucht.

Keine Gegenstimmen

Der Haushalt wurde von der Verbandsversammlung einstimmig verabschiedet, ebenso wie im Vorfeld die Jahresabrechnung 2013 angenommen. Für das bereits vorgelegte Haushaltsjahr 2014 erhob die Rechnungsprüfung keine Einwände.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mai 2015 (7904)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.