HC-Damen spielen schlecht und gewinnen dennoch mit 34:30 - Viele Strafen gegen Mintraching
Noch jede Menge Steigerungspotenzial

Weiden. (jpr) Die Handballerinnen des HC Weiden mussten sich nach der Decke strecken, um im Heimspiel gegen die SG Mintraching/Neutraubling II die Punkte zu behalten. Gegen den Tabellenelften gelang am Ende ein 34:30-Sieg.

Die Weidenerinnen hatten sich vorgenommen, endlich wieder eine konstante Leistung zu zeigen. Dieses Vorhaben ging allerdings schief. Zwar führte der HC fast das gesamte Spiel über, trotzdem verzweifelten die Trainer am Spielfeldrand. Sie erkannten ihr Team kaum wieder. Alles, was bei der hauchdünnen Niederlage bei Spitzenreiter SG Regensburg so gut funktioniert hatte, klappte gegen Neutraubling überhaupt nicht. Die Abwehr war mehr oder weniger gar nicht vorhanden. Immer wieder entstanden Löcher in der Defensive und somit kamen die Mintrachingerinnen zu guten Wurfchancen. Keine Weidener Spielerin zeigte auch nur ansatzweise ihr Können. Man konnte von Glück sprechen, dass der Gegner an diesem Tag nicht stark genug war, um das Ruder herumzuwerfen. Dass die Gäste überfordert waren, zeigten auch die insgesamt zehn Zeitstrafen. Sogar zwei Rote Karten gab es für die Mannschaft aus der südlichen Oberpfalz. Der Vergleich zum Hinspielergebnis (30:15-Sieg) beweist, dass am Sonntagabend vieles nicht passte.

Insgesamt kann der HC Weiden mit dieser schlechten Leistung nicht zufrieden sein. Erfreulich war jedoch, dass Maria Schlosser in ihrem ersten Spiel nach ihrer Verletzung sofort mit neun Toren präsent war. Mit 13:13-Punkten belegen die Weidenrinnen aktuell Tabellenplatz sechs in der Bezirksoberliga.

Es spielten: Viechtl (Tor), Dirnberger 0/3, Scheidler 7, Meßner, T. Rittner 3, N. Rittner 5, Schlosser 9, Götz 1, Bischoff 2, Stahl 3, Schlosser 4/5.
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