Hefners Freude über Alternative

Devils-Trainer Josef Hefner freut sich nach der Rückkehr von Frantizek Mrazek über den künftigen Konkurrenzkampf der drei Ausländer. Bild: Gebert

Für die Blue Devils geht die Vorbereitung auf die Play-downs in die Endphase. Noch vier Partien sind in der Vorrunde zu absolvieren, die ersten beiden gegen zwei Top-Teams der Oberliga Süd. Ein Spieler, der sich im Dezember 2014 verabschiedet hatte, ist wieder mit an Bord.

Weiden. (gb) "Das ist eine gute Entscheidung, dass Frantisek Mrazek wieder zur Verfügung steht", freut sich Josef Hefner über den Konkurrenzkampf und eine Alternative auf den Ausländerpositionen (siehe auch Bericht unten). Und der Trainer der Blue Devils macht von der neuen Möglichkeit sofort Gebrauch.

Heute im Derby gegen den Tabellenvierten EHC Bayreuth, Beginn um 20 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena, stürmt Frantisek Mrazek zusammen mit Jiri Kuchler. Der dritte Tscheche, Verteidiger David Pojkar, muss auf die Tribüne. Das könnte allerdings am Sonntag, 22. Februar, ab 18 Uhr in der Partie bei Spitzenreiter EHC Freiburg schon wieder ganz anders sein. Möglicherweise kehrt dann Abwehrspieler Pojkar ins Team zurück und einer der beiden Angreifer muss pausieren. "Das werde ich aber erst nach dem Spiel gegen Bayreuth entscheiden", sagte Coach Josef Hefner.

Mit Mrazek erhofft sich Hefner im Match gegen die Bayreuth Tigers, die noch um Platz zwei kämpfen, mehr Schwung in der zuletzt enttäuschenden Offensive - vor allem aber ein Ende der Torflaute. Inzwischen sind die Blue Devils seit 141 Minuten ohne Treffer. Den Sturm mit Mrazek und Kuchler komplettiert Youngster Philipp Siller. Die zweite Reihe bilden Marcel Waldowsky sowie die beiden Ex-Erdinger Ales Jirik und Timo Borrmann. Im dritten Block stürmen Veit Holzmann, Florian Zellner und Oliver Dam.

Auch ohne Pojkar befürchtet Hefner keine Schwächung der Defensive. "Alle Verteidiger haben sich verbessert und müssen Verantwortung übernehmen" sagt der Coach, der auf die Pärchen Ralf Herbst und Marius Pöpel, Daniel Willaschek und Philipp Gejerhos sowie Ludwig Synowiec und Nico Ehmann setzt. Zwischen den Pfosten genießt Daniel Huber trotz seiner beiden Patzer gegen Selb klar das Vertrauen von Mannschaft und Trainer. Er soll laut Hefner jetzt dauerhaft spielen und sich so auf die Play-downs vorbereiten. Nicht dabei sind am Wochenende der erkrankte Lukas Salinger sowie die verletzten Konstantin Firsanov und Michael Kirchberger. Firsanov (Knochenabsplitterung im Handgelenk) wird voraussichtlich am nächsten Dienstag wieder mit dem Training beginnen.

Bisher deftige Niederlagen

Gegen Bayreuth und Freiburg hatten die Blue Devils in dieser Saison noch nichts zu bestellen. Es gab jeweils drei - zum Teil sehr deftige - Niederlagen. Auch diesmal geht das Schlusslicht der Oberliga Süd als krasser Außenseiter in beide Partien. Dabei geht es für die Weidener um mehr als Sieg oder Niederlage: Im Vordergrund steht die Versöhnung mit dem zuletzt sehr verärgerten Publikum. Deshalb formuliert Trainer Hefner das Ziel in beiden Spielen so: "Über 60 Minuten eine gute Leistung bringen und ein gutes Resultat erzielen."

Aufgebot Blue Devils: Huber, Engmann - Herbst, Pöpel, Willaschek, Gejerhos, Synowiec, Ehmann, Pojkar (eventuell am Sonntag) - Mrazek, Kuchler, Siller, Waldowsky, Borrmann, Jirik, Holzmann, Zellner, Dam, Pronath, Schopper.
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