Heidelberg zu stark

Topscorer Stefan Markus vom RSC Amberg (Mitte) wird beim Kampf um den Ball von den Heidelbergern Johannes Ernst (links) und Maximilian Grubmüller (rechts) gestellt. Die Amberger verloren gegen den Zweitligisten mit 44:70 und schieden aus dem DRS-Pokal aus. Bild: Ziegler

Eine Halbzeit lang leisteten die Amberger Rollis heftigen Widerstand. Dann ereilte die Vilsstädter doch das Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Heidelberg.

Amberg. Die Rollstuhl-Basketballer des RSC Amberg waren Gastgeber für die erste Runde des DRS-Pokals in der Gruppe 7. Nach der kurzfristigen Absage der Ulmer Mannschaft traf im ersten Spiel des Tages der RSC Amberg auf die SGK Rolling Chocolate Heidelberg. In der zweiten Begegnung musste die erste Mannschaft des USC München gegen den Sieger aus der ersten Paarung aufs Spielfeld.

Von Anfang an machte Amberg gegen Heidelberg, derzeit Fünfter der 2. Bundesliga Süd, Druck und konnte sich zu Beginn den Hochball sichern. Stefan Markus gab ihn direkt an Michael Zippel weiter, der einen Fastbreak startete und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Er musste an die Freiwurflinie und erzielte die ersten Punkte für Amberg. Den Gegenangriff der Rolling Chocolate konnten die Gastgeber abwehren und Ambergs Center Stefan Markus erzielte die nächsten Punkte. Zur Überraschung aller lag Amberg mit 4:0 vorn.

Nun war wohl auch den Neckarstädtern klar, dass Amberg es ihnen nicht leicht machen würde. Diese stellten nun auf Vollfeldpresse um. Das brachten ihnen die 10:7-Führung. Amberg gelang es nun nicht mehr, konstant zu punkten. Der Zweitbundesligist spielte seine Routine aus. So stand es nach dem ersten Viertel 22:14 für Heidelberg. Neu eingestellt auf die Taktik der Heidelberger, kam die Heimmannschaft motiviert aus der Pause. Ein Drei-Punkte-Wurf von Christian Domeier brachte die Wende. Nun gab Amberg weiter Gas und entschied das Viertel mit 18:15 für sich. Zur Halbzeit hieß es 32:37.

USC München weiter

Nach dem Wechsel kam der RSC nicht mehr richtig ins Spiel. Nun machte sich die kraftraubende erste Halbzeit bemerkbar. Das dritte Viertel entschied Heidelberg mit 18:6 für sich und ebenso das vierte mit 15:6. Durch einen 70:44-Sieg stand Heidelberg als Gegner des USC München fest. In dieser Begegnung schenkten sich beide Mannschaften nichts. Nach einem 28:28-Halbzeitstand gelang den Münchnern zehn Sekunden vor Schluss der entscheidende Korb zum 59:57-Sieg. Damit zog der USC München in die nächste Runde des DRS-Pokal ein.
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