Heikel für den Verfolger

Die Weidenthaler Oliver Eckl (links) und Thomas Heindl (rechts) bearbeiten den Gleiritscher Florian Bauriedl. Mit dem Sieg in Gleiritsch haben sich die Sportfreunde etwas Luft verschafft. So können sie am Sonntag ohne etwas weniger Druck gegen die Spitzenmannschaft des FC Wernberg antreten. Bild: mhs

Das Kopf-an-Kopf-rennen an der Spitze der Kreisliga West geht weiter: In Heimspielen wollen der 1. FC Schwarzenfeld und der TSV Detag Wernberg ihre Favoritenstellung untermauern. Aber der FC Wernberg lässt sicher nicht locker. Sein Gegner am Sonntag ist allerdings im Aufwind.

Schwandorf. (hür) Das Vorrundenfinale der Kreisliga West beginnt am Samstag, 25. Oktober, um 16 Uhr mit drei Spielen. Die beiden Bezirksligaabsteiger 1. FC Schwarzenfeld und TSV Detag Wernberg haben mit dem TSV Nittenau und dem FC Rötz zwei lösbare Aufgaben vor sich, der abgeschlagene FC Schwandorf empfängt die SpVgg Neukirchen-Balbini.

Ein kleiner Befreiungsschlag im Tabellenkeller gelang zuletzt den Sportfreunden Weidenthal/Guteneck. Die Elf von Christian Hechtl angelte sich den "Kirchweih-Derbysieg" in Gleiritsch und ist vorerst weg von den abstiegsbedrohten Rängen. Die Sportfreunde empfangen mit dem FC Wernberg eine starke Mannschaft. Weiter stehen sich der TSV Tännesberg und der FC Schmidgaden, der TSV Winklarn und die DJK Dürnsricht/Wolfring sowie der FC OVI/Teunz und der ASV Burglengenfeld II gegenüber. Die Spiele am Sonntag beginnen bereits um 14.15 Uhr.

Detag Wernberg       Sa. 16.00       FC Rötz
Das Trainergespann des TSV Detag Wernberg, Christian Luff und Dominik Heimler, erwartet eine spielstarke und mit hervorragenden Fußballern gespickte Rötzer Mannschaft. "Wir müssen als Team auftreten und die Spannung über die gesamte Spielzeit auf obersten Level halten", sagt Luff, der im Vergleich zum Nittenau-Spiel in der Vorwoche eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft einfordert. Nicht ohne Chance sieht sich Rötz-Trainer Walter Wanninger und seine Mannschaft beim TSV Detag Wernberg. Positiv sei nach Meinung von Wanninger auch, dass mit dem TSV Detag Wernberg ein Gegner zu bespielen ist, der auch versuchen werde, fußballerische Elemente ins Spiel mit einzubauen. "Denn das war schon hart an der Grenze", sagt Wanninger über das Derby gegen den TSV Winklarn am vergangenen Wochenende. In Wernberg gelte es von Beginn an engagiert und auch hochmotiviert an die Aufgabe heranzugehen.

1. FC Schwarzenfeld       Sa. 16.00       TSV Nittenau
Höchste Konzentration gilt es beim 1. FC Schwarzenfeld auch gegen den abstiegsgefährdeten TSV Nittenau zu wahren. Trainer Wolfgang Stier ist sich der Favoritenrolle bewusst: "Jeder Gegner, der in den Schwarzenfelder Sportpark kommt, wird alles in die Waagschale werfen, um hier ein besonderes Spiel abzuliefern", meint der FC-Coach. Aufgrund der witterungsbedingt schweren Platzverhältnisse erwartet er ein kampfbetontes Spiel. Torjäger David Kruppa wird aufgrund einer Fersenverletzung nicht spielen. Der Einsatz von Thomas Bayerl ist aufgrund einer Verletzung stark gefährdet. Ein klein wenig trauert Nittenaus Trainer Roland Oberndorfer den vergebenen Möglichkeiten gegen den favorisierten TSV Detag Wernberg hinterher. Diese Tatsache schöpft beim TSV Nittenau ein klein wenig Hoffnung, in Schwarzenfeld nicht komplett chancenlos zu sein. Roland Oberndorfers Aufstellung wird sich verletzungsbedingt erst kurz vor Spielbeginn ergeben.

TSV Winklarn       So. 14.15       DJK Dürnsricht
Im letzten Vorrundenspiel hofft Winklarn Trainer André Schille, dass sich seine Mannschaft für die zuletzt ansprechenden Leistungen selbst belohnen kann. Am Sonntag gegen die DJK Dürnsricht müssen nun die erspielten Tormöglichkeiten besser verwertet werden. Vom Verletztenlazarett kehren keine Spieler zurück, allerdings besteht die Hoffnung, dass der eine oder andere grippeerkrankte Akteur sich bis zum Sonntag gesund zurückmeldet. Nach Aussage von Schille gilt es mit einem Sieg über die Fensterbacher, eine eher durchwachsene Vorrunde vergessen zu machen. Trotz des 2:1-Erfolgs über den FC Schwandorf war der am Saisonende scheidende Trainer Hans-Jürgen Plößl sichtlich unzufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft. "Wir müssen über den Kampf wieder ins Spiel finden", erklärt der engagierte DJK-Coach, der vor allem bei Standardsituationen gegen offensivstarke Winklarner auf der Hut sein möchte. Kapitän Alexander Honig ist vom Urlaub zurückgekehrt und wird wieder dabei sein.

SF Weidenthal       So. 14.15       FC Wernberg
Große Moral bewiesen die Sportfreunde Weidenthal/Guteneck und rehabilitierten sich nach der klaren 0:7-Niederlage bestens und gewannen das Lokalderby bei der DJK Gleiritsch nur eine Woche später. Trainer Christian Hechtl bleibt zielstrebig und warnt vor allzu großem Leichtsinn in dieser wichtigen Phase: "Wir dürfen im Training und Spiel nicht nachlassen und müssen die wichtigen Spiele der kommenden Wochen hochkonzentriert angehen", sagt SF- Coach. Gästetrainer Erwin Zimmermann spricht seiner Mannschaft ein Kompliment aus: "Wir haben die Vorrunde toll gespielt und wollen in Weidenthal mit einem Dreier die Vorrunde versilbern", meint der Wernberger Erfolgscoach, der mit dem gleichen Aufgebot wie zuletzt anreist. Der FC Wernberg erwartet aufgrund der letzten Resultate eine defensiv agierende Gastgebermannschaft.

TSV Tännesberg       So. 14.15       FC Schmidgaden
Trotz der momentanen Misere macht TSV-Spielertrainer Turan Bafra seiner Elf ein Riesen-Kompliment. "Wir spielen höchstdiszipliniert in der Defensive und lassen kaum Tormöglichkeiten zu", sagt Bafra, der erneut in Wernberg ein Vielzahl an Leistungsträgern aus verschiedensten Gründen verkraften musste. Positives Signal an die Anhänger des TSV für dieses Wochenende ist die Tatsache, dass Petr Kopriva und Sebastian Troidl wieder in die Mannschaft zurückkehren. Der Gast aus Schmidgaden durchlebt momentan nach Meinung von Coach Wolfgang Richthammer eine schwierige Phase. Seine Mannschaft kassiere zu viele Gegentore und Mechanismen, die zu Beginn der Runde noch griffen, sind derzeit völlig außer Kraft getreten. "Wir müssen versuchen, in Tännesberg kein Gegentor zu bekommen", lautet die oberste Vorgabe von Richthammer, der wieder auf den Einsatz von Schlüsselspieler Simon Werner hoffen darf.

FC OVI/Teunz       So. 14.15       ASV Burglengenfeld II
Die tatsächliche Aufstellung des FC OVI/Teunz wird sich aufgrund einiger angeschlagener Spieler erst kurz vor Spielbeginn ergeben. Trainer Jürgen Schönfelder, der um die spielerische und technische Qualität des Landesligareservisten weiß, ist dennoch überzeigt, dass seine Truppe auch als Außenseiter für eine Überraschung sorgen kann. Der Gast aus Burglengenfeld musste zuletzt eine deutliche 0:3 Heimniederlage gegen den 1. FC Schwarzenfeld hinnehmen. ASV-Coach Robert Rödl hofft an diesem Wochenende wieder auf mehr Qualität in seiner Mannschaft, als dies am vergangenen Wochenende der Fall war.
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