Heimatfest in der Berg-Idylle

Der Festgottesdienst beim Gipfelkreuz gehört gewöhnlich zu den festen Bestandteilen des Heimatfestes auf dem Buchberg. Bild: mex

Trotz des launischen Wetters waren die Kemnather und eine Vielzahl Hartgesottener schon früh unterwegs, um zu Fuß das Gipfelkreuz des Buchberges zu erreichen, wo sie mit Pfarrer Challil den Festgottesdienst feierten. Auch der Amberger Landrat Richard Reisinger ließ es sich nicht nehmen, den Gipfel zu Fuß zu erklimmen, um die Schönheit und Stille der Natur zu spüren.

Für die musikalische Begleitung des Gottesdienstes zum Heimatfest sorgte wieder der Kemnather Kirchenchor unter der Leitung von Steffi Reichardt. So mancher Besucher war heuer von der festlichen Gestaltung besonders angetan.

Zum 30. Mal veranstalteten die "Buchberg"-Schützen am Sonntag das Heimatfest in Mertenberg und pflegen dadurch den Heimatgedanken vor der idyllischen Kulisse des Buchberges. Wieder am Festplatz angekommen, begrüßte erste Schützenmeisterin Annemarie Meier die Ehrengäste und alle Festbesucher. Bei einem Fest unter freiem Himmel ist die wichtigste Person der Schirmherr. Die Kemnather Schützen trugen die Bitte an Dr. Otto Hieber heran, welcher sehr erfreut zusagte. In seinen Begrüßungsworten erwähnte er lobend den Einsatz des Vereins für Brauchtum, Heimat und Natur.

Im Anschluss daran überreichte er der ersten Schützenmeisterin Annemarie Meier eine großzügige Spende und mehrere Sachpreise für die Tombola und wünschte dem Verein allzeit gutes Gelingen. Zwischenzeitlich hatte Hans Birner mit seinen Mannen wieder alle Hände voll zu tun, den Spanferkelrollbraten aufzutischen. Wie alle Jahre ging kein Besucher hungrig vom Platz.

Am Nachmittag hat sich dann auch noch ein namhaftes Geburtstagskind am Festplatz eingefunden. Schützenmeisterin Annemarie Meier gratulierte Festwirt Franz Dorfner noch nachträglich zu seinem runden Geburtstag und überbrachte auch die Glückwünsche des Vereins mit einem kleinen Präsent.

Das "Buchberg-Echo" hat sich von den Wetterkapriolen nicht einschüchtern lassen und bis in die späten Abendstunden die ausdauernden Gäste zünftig unterhalten. Kurzum, am Buchberg wird auch bei widrigstem Wetter ausgelassen gefeiert.
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