Heimeliges Hüttendorf

Unter anderem verbreiteten ein Lagerfeuer und Engel vorweihnachtliche Gemütlichkeit. Die Besucher freuten sich außerdem, dass es bei der Marktweihnacht trocken blieb. Bild: bk

Obwohl weit und breit von Schnee nichts zu spüren war, hatte die 5. Marktweihnacht viel Charme. Sie stieß daher auch auf tolle Resonanz.

Die Vereinsgemeinschaft um Organisator Sepp Pritzl hatte sich viel Mühe gegeben, mit kleinen verwunschenen Hütten heimelige Atmosphäre zu schaffen. Dazu trugen auch die beleuchtete Ziegelpyramide und der Lichterglanz auf den Fenstersimsen rund um den Marktplatz bei.

Zwischen 16 und 22 Uhr wollten sich das rund 1000 Besucher nicht entgehen lassen. Schaf und Ziege in der Pferch sowie zwei Esel im Krippenstall waren von den Kindern umringt. Der Nikolaus zog durch die Reihen und verteilte Geschenke.

Pfarrer Irudayaraj Devadass rief dazu auf, Herz und Hände für Mitmenschen zu öffnen und Zeit zu schenken. Sein evangelischer Amtsbruder Matthias Weih trug einen heiteren Schüleraufsatz über den "Apfent" vor. Der Posaunenchor unter Katrin Seidl begleitete mit passenden Liedern die Aufführung der Herbergssuche. 22 Kinder, Jugendliche und Erwachsene präsentierten unter der Regie von Regina Rodler und Katrin Büttner die Geschichte. Die Dürnaster Angelina Rittner und Alexander Wagner spielten Maria und Josef. Schade nur, dass wegen technischer Probleme viele von den Texten nichts mitbekamen. Das private Angebot an Handstrickarbeiten, Holz- und Töpferkunst zeugte von großem Geschick und Können. Gleiches galt für die Schmankerln für Leib und Seele. Die Imker boten neben Honigmet, Kinderpunsch und Bärenfang erstmals Flammkuchen in zwei Variationen aus dem Liedl-Backofen an. Naschkatzen freuten sich über Waffeln vom Elternbeirat des Kindergartens und über Fruchtschokospieße der CSU, die auch Jagertee ausschenkte. Die Gulaschsuppe der Siedler und ein halber Zentner Dotsch des "Bimmelclubs" waren vor 19 Uhr ausverkauft. Schlange stehen hieß es vor dem Grill der Feuerwehr. "Geistige Getränke" stand über der Bude des FC. Feuertonnen verbreiteten Wärme. Die SPD wartete mit Hot Dogs auf und die Schützen servierten Crêpes und Glühwein.
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