Heimkampf gegen den Tabellenzweiten 1. SKK Viktoria Fürth muss gewonnen werden
Weidener Kegler unter Erfolgszwang

Weiden. (otr) Der nach drei Spieltagen immer noch ohne Punktgewinn am Tabellenende liegende SKC Gut Holz SpVgg Weiden erwartet am Samstag (12.30 Uhr) auf den Kegelbahnen am Wasserwerk den 1. SKK Viktoria Fürth. Die Mittelfranken führen mit zwei Siegen und einem Unentschieden gemeinsam mit dem ESV Schweinfurt die Tabelle der 2. Bundesliga Nord-Mitte an. Schwer zu glauben, dass die Weidener ausgerechnet gegen die überragend in die Saison gestarteten Gäste den Schalter umlegen und den ersten Saisonsieg einfahren können.

Die Mittelfranken mussten 2014 im Zuge der Ligenreform im DKBC als Tabellenneunter der 1. Bundesliga (120) in die Zweitklassigkeit absteigen. Auch sie taten sich sehr schwer, in der neuen Umgebung Fuß zu fassen. Als Achter verhinderten sie gerade noch das Durchreichen in die Bayernliga. Mit Jens Luger und den ehemaligen U18-Nationalspieler Florian Möhrlein bekamen die Mittelfranken "junges Blut" in die Truppe und schon läuft es. Daheim gegen Mutterstadt (6:2) und RW Hirschau (8:0) wurden klare Siege eingefahren. Auswärts knöpften sie dem direkten Mitkonkurrenten ESV Schweinfurt mit einem 4:4 einen Zähler ab. Mit Matthias Schnetz haben die Fürther auch noch einen erfahrenen Erstligaspieler in ihren Reihen. Beim Auswärtsunentschieden in Schweinfurt setzten Neuzugang Florian Möhrlein (635), Benjamin Wölfing (610) und Dominik Gubitz (605) auch gleich beeindruckende Duftmarken.

Gegen Viktoria Fürth müssen die Weidener Kegler schon an ihre Grenzen gehen, wenn die Punkte am Wasserwerk bleiben sollen. Im bislang einzigen Heimspiel der Saison lieferte man gegen den FSV Erlangen-Bruck mit am Ende insgesamt 3535 Holz zwar eine durchaus sehenswerte Leistung, gereicht hat es gegen die starken Gäste aber trotzdem nicht. Und so schwer, wie es gegen Erlangen-Bruck war, so schwer wird es ganz gewiss auch gegen Viktoria Fürth. Da die Landesliga an diesem Wochenende spielfrei ist, können die Weidener personell wieder aus dem Vollen schöpfen und eventuell den einen oder anderen Spieler der 2. Mannschaft ins Team nehmen.

Man darf die Augen nicht davor verschließen, dass schon zum vierten Spieltag die Luft für die Weidener recht dünn wird. Zudem gibt es am Saisonende einen vermehrten Abstieg. Am 5. Spieltag sind dann die Weidener spielfrei. Wenn sie in der 6. Runde nach Mutterstadt fahren, kann die Lage schon fast aussichtslos sein. Daher muss gegen Fürth gewonnen werden, koste es, was es wolle.
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