Heimkehrerverband

Der Heimkehrerverband (VdH) wurde als Interessenvertretung von deutschen und österreichischen ehemaligen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs und deren Angehörigen gegründet. Der Verband lenkte in der Anfangszeit die Aufmerksamkeit auf Soldaten, die sich nach Kriegsende noch in Gefangenschaft befanden. Er unterstützte Spätheimkehrer bei der Wiedereingliederung. Außerdem wies der Verband auf die Not der entwurzelten und traumatisierten Heimkehrer hin - nicht wenige starben einige Jahre nach der Rückkehr an den Kriegsfolgen. Außerdem bemühte sich die Organisation darum, Vermisste ausfindig zu machen. Der Landesverband Bayern wurde bei der Gründung als Generationenverband konzipiert, nur Heimkehrer des Zweiten Weltkrieges sollten Aufnahme finden, um die Arbeit für Versöhnung und Frieden nicht zu gefährden. Damit war das Ende des Verbandes schon bei der Gründung terminiert. Für den Landesverband Bayern kam das Aus im Dezember 2007, auch der Neunburger Verein löste sich zu diesem Zeitpunkt auf. (bl)
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