Heimpleite im Kellerduell

Hier hat David Benda seinen Gegenspieler Petrit Djonbalic abgeschüttelt, doch meist hatten die Akteure des SV Poppenreuth bei der 0:3-Heimniederlage gegen den SV Seligenporten II das Nachsehen. Bild: Gebert

Mit dem erhofften Pflichtsieg wurde es nichts: Der SV Poppenreuth verlor das Kellerduell der Landesliga Nordost gegen den SV Seligenporten II mit 0:3 und fiel auf einen direkten Abstiegsplatz zurück.

Poppenreuth. (rez) Der SV Poppenreuth musste kurzfristig auf Heidel und Topcu, die über muskuläre Probleme klagten, verzichten. Die Gastgeber begannen nervös und konnten diese Nervosität während der gesamten Spielzeit nicht ablegen. So war das Spiel der Heimelf geprägt von Abspielfehlern und Missverständnissen am laufenden Band. Das spielte dem Gast natürlich in die Karten, der nur auf die Fehler warten musste und dann blitzschnell konterte.

Komberec vergibt Elfmeter

Trotzdem hatte Poppenreuth die erste große Chance. Nach 15 Minuten wurde ein Freistoß von Komberec durch Veleman zur Mitte abgelegt, doch Benda scheiterte mit seinem Kopfball aus fünf Metern an Torwart Iglesias. Auf der Gegenseite war kurz darauf Basala durchgebrochen, doch sein Schuss landete an der Latte. Gleich danach war SVP-Torwart Martinec bei einem Schuss von Wintersteiner auf dem Posten. In der 24. Minute war es dann soweit: Janda stieß den durchlaufenden Meyer um, der jedoch nicht mehr an den Ball gekommen wäre, aber der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Die Chance ließ sich Röder nicht nehmen und verwandelte sicher. Auf der anderen Seite wurde Benda im Strafraum umgestoßen, doch Komberec scheiterte mit dem Elfmeter an Iglesias. Poppenreuth versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen, aber das ungenaue Spiel führte immer wieder zu Kontern der Gäste. Einen davon schloss Kramer in der 37. Minute zum 2:0 für Seligenporten ab.

Nach dem Seitenwechsel kam die Heimelf mit frischem Wind aus der Kabine, aber es wollte einfach nichts gelingen. Noch so gut gemeinte Versuche verliefen im Nichts, meist fehlte der entscheidende Pass. Anders die Gäste: Nach einer abgewehrten Ecke zog Wintersteiner volley ab und das Leder schlug unhaltbar ein. Das war die Entscheidung. Poppenreuth kämpfte zwar unverdrossen weiter und wollte eine Resultatsverbesserung, doch die Bemühungen wurden meist schon im Keim erstickt. Seligenporten hätte noch höher gewinnen können, doch bei zwei Kontern wurden Tore gerade noch verhindert.
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